Küchenpartner AG
Mehr Professionalität durch Subunternehmer
193 Gäste zog es vom 24. bis 26. Mai ins Dresdener "Taschenbergpalais" (Kempinski) zur Jahrestagung der Küchen Partner AG. Damit lag die Beteiligungsquote immerhin bei rund 90 Prozent, hebt Vorstand
193 Gäste zog es vom 24. bis 26. Mai ins Dresdener "Taschenbergpalais" (Kempinski) zur Jahrestagung der Küchen Partner AG. Damit lag die Beteiligungsquote immerhin bei rund 90 Prozent, hebt Vorstand Thomas Greve hervor. Aktuell sind in dem Küchenverband bereits 143 Mitglieder (12 davon in Österreich) organisiert. Zum Jahresende 2005 waren es 108, die zusammen einen Außenumsatz von 95,7 Mio. Euro (+1,8 %) erwirtschafteten. Hinzu kommen die jüngsten Kooperationen mit "wirTischler" und "B.u.K." (neben Meisterteam seit 1999), um den Spezialisten ebenfalls mehr Durchsetzungskraft zu verleihen.
Mehr Leistungsfähigkeit stand denn auch auf der Tagungsordnung. Durch neue Absatzförderinstrumente wie die Bürgschaftsurkunde für Endverbraucher oder ganz neu: durch die Auslagerung von Dienstleistungen. Die Idee: Von der Auftragsbestätigung bis zur betriebsfertigen Übergabe der Küche an den Kunden soll der Händler nun verstärkt Subunternehmer heranziehen – zentral vermittelt und organisiert durch die Münchner Agentur Bearing Point. So werden Kosten eingedämmt und die Profitabilität gesteigert. Und während sich der Händler nur noch auf den Verkauf konzentriert, könne die Abwicklungsleistung überdies professioneller werden. Nicht zuletzt die systematische Auswertung der Reklamationsfälle biete viel Optimierungspotenzial, erklärt Greve. Zumal die Küchen Partner als Pioniere für die bundesweite Ausdehnung innerhalb des BMK-Verbands agieren wollen. Obwohl kontrovers diskutiert, habe es in Dresden bereits Spontanzusagen für erste Testläufe gegeben. Für Greve ein klares Zeichen für entsprechenden "Handlungsbedarf".

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