Möbel Flamme
Das Aus für Hannover
Ein Traditionshaus weniger: Nach über 70 Jahren schließt Möbel Flamme seine Filiale in Hannover. Wie die "Neue Presse" in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wird das 5.000 qm-Haus des Alliance-Mitglieds am
Ein Traditionshaus weniger: Nach über 70 Jahren schließt Möbel Flamme seine Filiale in Hannover. Wie die "Neue Presse" in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wird das 5.000 qm-Haus des Alliance-Mitglieds am 30. Juni definitiv geschlossen. Bereits Ende April solle laut Geschäftsführer Stefan Weiß der Räumungsverkauf beginnen. Dabei versichert Weiß, dass es sich um eine normale Betriebsschließung handele, nicht um eine Insolvenz. Trotz der Konstruktion als GmbH & Co. KG sei Möbel-Flamme im Kern immer noch ein Familienunternehmen geblieben, berichtet die Zeitung weiter. Als Grund für die Schließung nennt Geschäftsführer Weiß die Wettbewerbssituation mit immer mehr und immer höheren Rabatten. Als Mittelständler würde der Stand immer schwieriger durch die stetig wachsende Konkurrenz. Allein die Großen wie Porta, Hesse, Ikea, Staude und Heinrich besetzten bereist 200.000 qm VK-Fläche in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Mit Blick auf die weiteren geplanten Bauvorhaben von Ikea (18.000 qm an der Messe) und Möbel Höffner (40.000 qm in Altwarmbüchen) habe man nun die Konsequenzen gezogen. 25 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze. Ausser in Hannover gehören zu Möbel Flamme noch Filialen in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Fürth, Köln, München und Wuppertal.

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