Theresienhöhe bleibt jetzt doch

Wenn da nicht so leichtfertig mit den Existenzängsten von fast 500 Mitarbeitern umgegangen worden wäre, könnte man das Ganze als Posse abtun: Nach aktuellem Stand wird das ehemalige Karstadt Einrichtungshaus

Wenn da nicht so leichtfertig mit den Existenzängsten von fast 500 Mitarbeitern umgegangen worden wäre, könnte man das Ganze als Posse abtun: Nach aktuellem Stand wird das ehemalige Karstadt Einrichtungshaus auf der Münchener Theresienhöhe, seit Herbst letzten Jahres in Lutz-Besitz, nun doch nicht geschlossen, weder Ultimo September, noch Ultimo November. Die Lokalpresse berichtet über eine Einigung der Betreiber mit der Gewerkschaft, die im Kern die Ursprungsforderungen aus Österreich beinhaltet.: Streichung von 150 Arbeitsplätzen, neue Verträge für die verbleibende Mannschaft, wöchentliche Mehrarbeit und ein neues Provisionssystem. Ziemliche Blamage für die Gewerkschaft, aber unter Strich für die übernommenen Mitarbeiter wohl so etwas wie. Besser den Spatz in der Hand…