Dirk-Walter Frommholz

40 Jahre Unternehmer mit Leib und Seele

Nicht mit einem April-Scherz, sondern dem "Ernst des Lebens" begann Dirk-Walter Frommholz am 1.4.1965 seine Unternehmerkarriere. Damals trat er als junger Polsterer-Lehrling in den Spenger Familienbetrieb ein. In die Geschäftsführung

Nicht mit einem April-Scherz, sondern dem "Ernst des Lebens" begann Dirk-Walter Frommholz am 1.4.1965 seine Unternehmerkarriere. Damals trat er als junger Polsterer-Lehrling in den Spenger Familienbetrieb ein. In die Geschäftsführung der 5.Generation kam er zwölf Jahre später – und trug seither wesentlich zum Erfolg des westfälischen Polstermöbelunternehmens bei.
Von seinem Vater Harald und Großvater Walter sei er in der Lehrzeit keineswegs geschont worden, erzählt der Jubiliar heute. Beim Durchlaufen sämtlicher Abteilungen hat er das Handwerk von der Pike auf gelernt – sogar die damals wichtige Bildhauerei. Denn bis zu den 70ern fertigte der Betrieb auch viele geschnitzte Barockmöbel selbst. Die Studienjahre in Braunschweig und Detmold schloss Dirk-Walter Frommholz als Diplom-Ingenieur der Innenarchitektur ab und ließ noch eine Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur folgen, bevor er die Geschäftsführung übernahm. Erst nach dem Tod des Vaters verantwortet er diese seit April 2000 allein.
"Diese 40 Jahre im Beruf sind schnell vergangen. Ich habe viele schöne Erinnerungen: Neben außergewöhnlichen technischen Entwicklungen in unserer Branche sind es vor allem viele interessante Begegnungen mit Menschen," reflektiert der heute 56-Jährige und hebt vor allem die mit Bundespräsident Roman Herzog bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes hervor. Für seine Leistungen wurde Frommholz 1995 auch zum Unternehmer des Jahres Ostwestfalens ernannt. Außerdem ist er seit 1994 Vizepräsident der regionalen IHK und seit 2001 Vorstand des Arbeitgeberverbandes Herford. Derzeit bereitet sich Sohn Gero-Walter, nach seinem Studium in Chicago, auf die Übernahme der Geschäftsführung vor.