KitchenAdvisor
Küchenreport 2024 plädiert für starken Online-Auftritt des Handels
Bereits zum dritten Mal veröffentlicht KitchenAdvisor, nach eigenen Angaben Deutschlands größtes Portal für den Küchenpreisvergleich, seinen Küchenreport für das vergangene Jahr. Das Ziel der Analyse, die sich stets an den
Bereits zum dritten Mal veröffentlicht KitchenAdvisor, nach eigenen Angaben Deutschlands größtes Portal für den Küchenpreisvergleich, seinen Küchenreport für das vergangene Jahr. Das Ziel der Analyse, die sich stets an den Interessen von Endverbraucher:innen orientiert, kommt Industrie und Handel gleichermaßen zugute: Suchmaschinentrends zeigen, was gefragt ist; soziale Medien wiederum untermauern, wer seine Hausaufgaben gemacht hat und digital präsent ist – oder sogar dauerhaft als Marke in den Köpfen von Käufer:innen etabliert ist. Auch der Handel profitiert von einem starken Regio-Marketing in Zeiten eines konstanten Wettbewerbs.
11.930 Euro im Schnitt pro Küchenverkauf
Die wichtigste Info zuerst: Den durchschnittlichen Verkaufspreis einer Küche gibt KitchenAdvisor mit 11.930 Euro an. Das liegt über dem Mittelwert, den Statista noch für 2023 ermittelt hat (11.325 €). Das Vergleichsportal selbst liegt damit allerdings unter seinem Spitzenwert von 12.359 Euro VK in 2022. Summa summarum bleibt die Küche eine bedeutende Investition, konstatiert KitchenAdvisor. Auf Qualität und Design – zwei bedeutenden Faktoren für die Bedeutsamkeit deutscher Küchenmöbel – solle sich aber niemand ausruhen, erklärt Geschäftsführer David Striegnitz. Auf dem hart umkämpften Markt seien digitale Strategien und eine umfassende Online-Präsenz auf verschiedenen Kanälen „entscheidende Faktoren“, um Kund:innen für sich zu gewinnen und langfristig an Marken zu binden – oder, um eine Verkaufsentscheidung positiv zu beeinflussen.
„Die rückläufige Marktlage trennt klar die Gewinner von den Verlierern“, mahnt David Striegnitz daher an. „Händler und Hersteller mit einer durchdachten Digitalstrategie sichern sich die Spitze. Erschreckend ist jedoch, wie viele [andere] noch immer mit veralteten Homepages und lückenhaften Informationen auftreten. Wer nicht sofort aufholt, riskiert, endgültig abgehängt zu werden.“
Digital gewinnt: Markenbekanntheit, Kundenbindung
Die Wichtigkeit der digitalen Präsenz untermauert KitchenAdvisor mit starken Zahlen: So punkten Nobilia und Nolte mit einem monatlichen Suchvolumen von durchschnittlich 31.100 Anfragen im Monat, gefolgt von Häcker (18.100) und Schüller (14.400).
Auf dem beliebtesten Social Media-Kanal Instagram wiederum dominieren Marquardt Küchen oder Plana mit ihren Online-Auftritten. Dort sind auch einzelne Händler sehr erfolgreich: So hat abermals Werkhaus Küchen die Nase vorn mit 50.600 Follower:innen. Ebenso vertreten sind Häuser von Küche&Co oder der Account von Küchenheld Official. Digitales Marketing, resümiert der Küchenreport 2024 von KitchenAdvisor, sei auch für stationäre Händler unerlässlich. So können sich einzelne Händler:innen einen regionalen Mehrwert sichern und ihre Kundschaft inspirieren oder zu After Sales anhalten.
Hier geht es zum gesamten Report.

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