VdDK
Küchen-Umsatz noch immer im Minus
Die Umsatzentwicklung der hiesigen Küchenbranche hat sich im ersten Halbjahr 2024 bei rund -10,8 Prozent eingependelt. Das konstatiert der Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes
Die Umsatzentwicklung der hiesigen Küchenbranche hat sich im ersten Halbjahr 2024 bei rund -10,8 Prozent eingependelt. Das konstatiert der Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes in seinem vorläufigen Monatsbericht bis Ende Mai 2024.
Nach starken Schwankungen im März (-27,14 %) und April (+8,25 %) weist der Umsatz damit Ende Mai erneut eine negative Bilanz aus. Knapp 2,4 Mrd. Euro wurden bislang von der deutschen Küchenbranche umgesetzt. Davon entfallen rund 1,3 Mrd. Euro aufs Inland und 1,1 Mrd. Euro auf ausländische Geschäfte, was eine Veränderung von -11,6 Prozent bzw. -9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat aufzeigt. Dennoch konnte die Exportquote mit durchschnittlich 45,8 Prozent leicht gesteigert werden (+0,49 Prozent).
Die Anzahl an Beschäftigten in der Küchenmöbelindustrie sank im Vergleich zu 2023 um rund -0,92 Prozent. Dabei zählt der VdDK ab März 2024 nur noch 46 statt wie bisher 47 Küchenmöbelbetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten. Die dortigen Angestellten kamen zusammen auf rund -3,36 Prozent der geleisteten Arbeitsstunden im Vergleich zum Vorjahresniveau, was der anteiligen Kurzarbeit einiger Küchenmöbelproduzenten sowie konjunkturbedingten Personalanpassungen zuzuschreiben sein dürfte.
Der VdDK weist darauf hin, dass bei der Beurteilung der Daten beachtet werden müsse, dass der Mai 2023 zwei Arbeitstage mehr hatte.

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