HES
Emissionsfreie Logistik in Berlin
Bis 2030 will HES die Zustellung auf der letzten Meile in den 80 größten deutschen Städten emissionsfrei erfolgen. Den Anfang dafür macht ein Infrastrukturprojekt im Berliner Depot. Dort wurden nun
Bis 2030 will HES die Zustellung auf der letzten Meile in den 80 größten deutschen Städten emissionsfrei erfolgen. Den Anfang dafür macht ein Infrastrukturprojekt im Berliner Depot. Dort wurden nun zwölf Doppelladestationen installiert und ein neuer Netzanschluss gelegt. Mit den 24 Ladepunkten à 22 kW können zwei Drittel der täglichen Fahrten emissionsfrei durchgeführt und die Fahrzeugflotte geladen werden. Derzeit werden täglich ca. 30 bis 35 Touren in mehreren Stadtteilen Berlins und im Umland von diesem Standort aus abgewickelt.
Die Planungsphase von der Standortbegehung bis zur Auftragsvergabe dauerte zwölf Monate, hinzu kamen anderthalb Monate Bau- und Installationszeit. Die feierliche Eröffnung fand am vergangenen Dienstag statt. „Auf dem Weg zur emissionsfreien Zustellung nimmt der Hermes Einrichtungs Service eine Vorreiterrolle ein. Wir prüfen jede Maßnahme auf ihre Umsetzbarkeit und sind sehr motiviert, unsere Ziele gemeinsam mit unseren Depotbetreibern und unseren Partnern für Förderanträge und Ladeinfrastrukturprojekte bis 2030 zu erreichen“, sagt Viviane Reichert-Brown, Geschäftsführerin des Hermes Einrichtungs Service.
Im nächsten Schritt werden die 50 Depotstandorte mit der Unterstützung von The Mobility House, einem Experten für intelligente Lade- & Energiemanagementsysteme, mit einer zukunftssicheren Ladeinfrastruktur ausgestattet und parallel dazu die Anzahl der vollelektrischen Nutzfahrzeuge sukzessive erhöht. „Ziel muss es hier sein, die Mitarbeiter:innen von der E-Mobilität zu überzeugen und Erfahrungen zu sammeln. Die Akzeptanz ist wesentlich, um alte Fahrzeuge durch vollelektrische Nutzfahrzeuge möglichst schnell zu ersetzen. Dabei sind wir weiterhin auf die technischen Fortschritte der Fahrzeughersteller angewiesen, um zukünftig auch längere Strecken von mindestens 250 Kilometern zurücklegen zu können“, erklärt Tobias Gruschka, Projektleiter E-Mobilität bei HES.

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