Möbel Austria & Küchenwohntrends
Neue Impulse aus Salzburg
Salzburg ist derzeit wieder einmal Treffpunkt der internationalen Möbelbranche. Noch bis zum 5. Mai lädt hier u.a. die Österreichische Möbelindustrie (ÖMI) dazu ein, zukunftsweisende Neuheiten rund um die Themen Kochen,
Salzburg ist derzeit wieder einmal Treffpunkt der internationalen Möbelbranche. Noch bis zum 5. Mai lädt hier u.a. die Österreichische Möbelindustrie (ÖMI) dazu ein, zukunftsweisende Neuheiten rund um die Themen Kochen, Wohnen und Schlafen zu entdecken – virtuell oder live. Rund 4.500 Fachbesucher aus dem Donau-Alpen-Adria-Raum werden erwartet.
Die Mitglieder der ÖMI haben sich im letzten Jahr als resilient erwiesen. So schloss die ÖMI 2022 mit einem Produktionsplus von 10 Prozent ab und bilanzierte 2,87 Mrd. Euro Umsatz, wobei jedoch auch die gestiegenen Möbelpreise zu berücksichtigen sind. „Die heimische Möbelindustrie punktet mit hoher Flexibilität, Fertigungskompetenz und langjährigen Partnerschaften in der Zulieferkette“, unterstreicht Dr. Georg Emprechtinger als Vorsitzender vom Fachverband der österreichischen Möbelindustrie. „Diese Verlässlichkeit, Liefertreue und Verarbeitungsgüte zahlen sich jetzt aus. Auch international.“ So ist es den Herstellern gelungen, die Exporte um 16 Prozent zu steigern und 2022 Möbel im Wert von 1,32 Mrd. Euro. auszuführen. Spitzenreiter im Export-Ranking bleibt Deutschland, gefolgt von der Schweiz, Polen und Italien.
„Die Lust auf Wohnen und Einrichten ist nach wie vor ungebrochen“, so Dr. Emprechtinger. „Natürlich sind derzeit die Rahmenbedingungen schwierig, dennoch gehen wir davon aus, dass sich die heimische Möbelindustrie weiterhin gut behaupten wird. Die Österreichische Möbelindustrie arbeitet im engen Schulterschluss mit dem Handel und ist strategisch gut aufgestellt. Dazu gehören kurze Lieferketten im angrenzenden Europa ebenso wie Zwischenlager, Depots, kurze Wege in der Produktion und eine heimische Fertigung.“
Die Österreichische Möbelindustrie ist eine Berufsgruppe des Fachverbandes der Holzindustrie. Zu ihr zählen 49 überwiegend mittelständische Betriebe mit rund 6.000 Mitarbeitern.
“Qualität liegt uns in den Genen”, betonte Dr. Emprechtinger heute zudem auf der Pressekonferenz zur Salzburger Messe mit Verweis auf die handwerkliche Tradition und dass auch die Serienfertigung längst zur Losgröße 1 tendiert. Um die Herkunft und Qualität „made in Austria“ den Endkund:innen zu vermitteln, wurde ein Gütezeichen entwickelt, das nach Prüfung spezifischer Kriterien durch die Österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Qualität (ÖQA) verliehen wird.

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