GfM-Trend-Hausmesse
Moderner Auftritt und viel Marketing
Gut besucht war am vergangenen Wochenende die GfM-Trend-Hausmesse in Neustadt an der Donau. Mit weit über 600 Personen lag die Teilnahme auf einem Spitzen-Niveau. Kaum jemand wollte sich die stimmigen
Gut besucht war am vergangenen Wochenende die GfM-Trend-Hausmesse in Neustadt an der Donau. Mit weit über 600 Personen lag die Teilnahme auf einem Spitzen-Niveau. Kaum jemand wollte sich die stimmigen Inszenierungen entgehen lassen. Zumal die Ausstellung kräftig umgekrempelt worden war. Som gab es insbesondere in den Bereichen Topline Wohnen, Natürlich zuhause sowie im „Preisoffensiven Aktions- und Leistungssystem“ – kurz: PAL, das für eine hohe Drehzahl auf den Verkaufsflächen sorgt, eine Menge zu sehen.
Die 47 Lieferanten im Messezentrum des Verbands, von denen Steinpol und Mobilgam neu hinzugestoßen sind, zeigten sich an den vergangenen beiden Tagen von ihrer leistungsfähigsten Seite und freuten sich dementsprechend über viele Aufträge. Das Sortiment, das den Gesellschaftern präsentiert wurde, setzt sich aus Bestsellern, Neuheiten von der der M.O.W. sowie von der Hausmesse Oberfranken zusammen. Und immer stärker kommt es auf Exklusivmodelle an, die in breiter Auswahl vertreten sind. Hieraus hat sich auch eine starke Möbelmeile-Kooperation ergeben: Mit RMW und Sudbrock in Verbindung mit Candy und Mobitec sind konzeptionelle Studiolösungen erarbeitet worden, die maßgeschneidert auf die Anforderungen am POS der Gesellschafter übersetzt werden können.
Bei den Vermarktungsmodulen setzt der Verband auf einen 360-Grad-Marketing-Ansatz: Marc Harris, Angelo Divani, WohnArt, Wohnkomfort und MaxKomfort haben nicht nur mit neuen Produkten frische Impulse erhalten, emotionale Fotografien und aktualisierte Broschüren komplettieren die Markenerlebnisse ab Herbst 2023. Auch für das neue Topline Journal ist eine exklusive Bildsprache entwickelt worden, sodass das Magazin für die Vermarktung eine prägnante Rolle spielen kann.
„Es ist uns gelungen, eine große Leistungsshow für Möbel und Marketing zu inszenieren und ein Gesamtpaket zu schnüren, das für die Gesellschafter in der Praxis funktioniert. Es geht aktuell ganz besonders darum, den Endkunden ein gutes Gefühl zu vermitteln, was auf allen Kanälen geschehen muss – in der digitalen Welt, in den Print-Maßnahmen und natürlich live am POS. Eine emotionale Bildsprache ist dabei der Schlüssel zum Erfolg“, erläutert GfM-Trend-Geschäftsführer Joachim Herrmann den Marketing-Ansatz.
Dass es mit wettbewerbsfähigen Sortimenten und einem darauf zugeschnittenen Marketing auch in herausfordernden Zeiten funktioniert, die Kunden zum Möbelkauf zu bewegen, illustrieren die akkumulierten Geschäftszahlen des vergangenen Jahres: Nach dem starken Pandemie-Jahr 2021 mit einem kräftigen Umsatzplus von 9,1 Prozent schafften es die Gesellschafter den widrigen Rahmenbedingungen 2022 zu trotzen – mit einem Plus von 1,9 Prozent. Eine Prognose für 2023 abzugeben, sei schwierig, so Herrmann, eine Kaufzurückhaltung sei jedoch spürbar.
Am Samstagabend ging es nach dem ersten Messetag im Kuchlbauer Weißbierstadel in Abensberg zünftig und gesellig zu. Für Stimmung sorgte die Show- und Partyband „Blechblosn“. Das nächste Wiedersehen der GfM-Trend-Familie steht schon bald bevor. Dann geht es darum, auf der Jahreshauptversammlung am 23. und 24. Juni in Leipzig gemeinsam die strategischen Weichen für das kommende Geschäftsjahr zu stellen.
Die nächste Hausmesse findet 2024 im Herbst gemeinsam mit der Küchenmesse in Essen, Zeche Zollverein statt.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren