14. Möbelrunde Ostwestfalen-Lippe

Export-Chancen nutzen

"Made in Germany" steht im Ausland weiterhin hoch im Kurs. Zu diesem Schluss kamen die Experten der 14. Möbelrunde Ostwestfalen-Lippe, die soeben in Rödinghausen zu Ende ging. Vor ca. 100

"Made in Germany" steht im Ausland weiterhin hoch im Kurs. Zu diesem Schluss kamen die Experten der 14. Möbelrunde Ostwestfalen-Lippe, die soeben in Rödinghausen zu Ende ging. Vor ca. 100 Gästen aus Industrie, Handel und Politik diskutierten in den Räumen von Häcker Küchen: Dr. Lucas Heumann (Hauptgeschäftsführer des Verbandes der westfälischen Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung), Bernhard Beckermann (Export-Marketinggesellschaft der Holz- und Möbelindustrie), Dieter Klee (Geschäftsführung und Export-Leitung Alno AG/ Casaswell), Peter H. Meyer (Geschäftsführender Gesellschafter der Survey Marketing), Bernd Riechers (Geschäftsführer der Hettich-Gruppe), Axel Stallmann (Geschäftsführer Häcker-Küchen), Dirk-Uwe Klaas ( Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie), Dr. Reinhard Göhner (Mitglied des Bundestages).
Im Ausland habe die deutsche Möbelindustrie noch große Chancen, war sich die hochkarätige Runde einig. Dabei sei es besonders wichtig, dort eine Marke aufzubauen, um der Nachfrage nach deutschen Produkten gerecht zu werden. "Der Binnenmarkt reicht nicht mehr. Schon aus rein demographischen Gründen wird der Inlandsabsatz weiter schrumpfen", erklärte Dr. Lucas Heumann.
Dabei sehen die Experten aber auch für die Unternehmen der Zulieferindustrie in den Märkten in Fernost gute Chancen. Bernd Riechers: "In sechs, spätestens in zehn Jahren ist China der größte Möbelproduzent der Welt." In Deutschland müsse man mit einer weiteren Ent-Industrialisierung rechnen.
Einen ausführlichen Bericht über die Ergebnisse des Branchentreffs lesen Sie in der nächsten Ausgabe der "möbel kultur", in der "möbel fertigung" sowie im "Küchenprofi".