Weimar Porzellanmanufaktur

Stellt Antrag auf Insolvenz

Die Weimarer Porzellanmanufaktur hat gestern den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Gesellschafter sehen sich nicht länger in der Lage, weitere finanzielle Mittel bereitzustellen, heißt es aus dem Unternehmen,

Die Weimarer Porzellanmanufaktur hat gestern den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Gesellschafter sehen sich nicht länger in der Lage, weitere finanzielle Mittel bereitzustellen, heißt es aus dem Unternehmen, das mit den Marken Könitz, Waechtersbach, Weimar „Made in Germany“ und KönitzPlus am Markt bekannt ist.

Mit seinen klassischen Sortimenten war Weimar bis vor zwei Jahren überwiegend in den osteuropäischen Märkten bekannt. Mit der unsicheren politischen und wirtschaftlichen Lage dort, wurde eine Restrukturierung des Werks notwendig. Außerdem mussten die Marken- und Sortimentsstrategie überarbeitet werden, um den Hersteller für das Geschäft in Westeuropa fit zu machen.

In den vergangenen zwei Monaten sind die Märkte, vor allem Russland, weiter eingebrochen. Neue Produkte konnten sich laut Konzernangaben nicht richtig etablieren. Daher haben sich die Verantwortlichen für den Schritt ins Insolvenzverfahren entschieden.