Schmitz-Werke
Ein Familienunternehmen geht neue Wege
Geschäftsführer Dan Schmitz hat den gleichnamigen Konzern gesellschaftsrechtlich komplett neu aufgestellt. Aus den Geschäftsfeldern Textil und Sonnenschutz sowie Verwaltung und Infrastruktur sind drei rechtlich eigenständige Firmen entstanden: Das Markisenwerk und
Geschäftsführer Dan Schmitz hat den gleichnamigen Konzern gesellschaftsrechtlich komplett neu aufgestellt. Aus den Geschäftsfeldern Textil und Sonnenschutz sowie Verwaltung und Infrastruktur sind drei rechtlich eigenständige Firmen entstanden: Das Markisenwerk und der Vertrieb der Marke „markilux“ laufen seit dem 1. Januar über die Markilux GmbH. Verantwortliche Geschäftsführer sind Michael Gerling und Klaus Wuchner. Das bisherige „Profitcenter Textil“ – mit den Marken „swela“, „drapilux“ und dem neuen Label „Mobiltex“ – wurde zur Schmitz Textiles GmbH mit Stefan Ruholl als Geschäftsführer. Die Schmitz Werke GmbH selbst operiert als Holdinggesellschaft.
„Wandel ist für uns immer präsent. Im Grund leben wir ihn jeden Tag. Nur die Dimensionen, in denen wir Neues anstoßen, unterscheiden sich. Mit dem Konzept, die Schmitz-Werke gesellschaftsrechtlich umzustrukturieren, sind wir einen großen Schritt vorwärtsgegangen. Denn wir möchten das Unternehmen gut aufgestellt in die Zukunft führen“, betont Schmitz Werke-Geschäftsführer Dan Schmitz. Als übergeordnete Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft ist sie Gesamteigentümer der Unternehmensgruppe und damit auch sämtlicher Immobilien. Jetzige Abteilungen, die für den gesamten Konzern bedeutend sind, wie Finanzen und Controlling, IT und allgemeine Organisation verbleiben als administrativer Überbau in der Holding. Der Markilux GmbH sowie der Schmitz Textiles GmbH werden aus dieser administrativen Struktur entgeltliche Serviceleistungen angeboten. Die Holding vermietet außerdem Grundstücke und Gebäude an beide Gesellschaften.
Die Geschäftsfelder Textil und Sonnenschutz haben sich laut Angaben des Unternehmens unterschiedlich entwickelt. „Unsere textilen Marken bedienen mit Hightech-Geweben und Stoffen mit speziellen Funktionen nationale wie internationale Märkte“, erklärt Schmitz. Marketing und Vertrieb konzentrierten sich auf ihre Funktion als Lieferant „Made in Germany“ für Industrie und Fachhandel sowie für Krankenhäuser, Pflegeheime, Hotels und den Schiffsbau. „Anders ist dies im Geschäftsfeld Sonnenschutz“, fährt er fort. „Hier gehen wir mit einem ausgereiften Produktsortiment über unseren Fachhandel direkt an den Endkunden. Das ist ein völlig anderer Ansatz für Marketing und Vertrieb, mit einer anderen Präsenz nach außen.“ Daraus resultiere, dass die Marken der Schmitz Werke vor allem von Kunden und Lieferanten in den internationalen Märkten verschieden wahrgenommen würden. Nach der Umstrukturierung sind die Segmente Textil und Sonnenschutz eigenständig und agieren unabhängig mit deutschem Qualitätsanspruch nach außen.

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