Münchner Stoff Frühling
Besucher-Plus zum Jubiläum
Zum Jubiläum besuchten rund 2.000 Fachbesucher aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz den Münchner Stoff Frühling und damit 16 % mehr als im Vorjahr. Vom 24. bis 27. März
Zum Jubiläum besuchten rund 2.000 Fachbesucher aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz den Münchner Stoff Frühling und damit 16 % mehr als im Vorjahr. Vom 24. bis 27. März bekamen sie in Bayerns Landeshauptstadt exklusiv gestaltete Interieurs, Marken-Inszenierungen und Neuheiten namhafter internationaler Textil-Unternehmen zu sehen. Mit der 20. Ausgabe und 28 Ausstellern an 13 Standorten in der Münchner Innenstadt konnte der Münchner Stoff Frühling seine Position als führendes Showroom-Event im deutschsprachigen Raum für die textile Premium-Einrichtungsbranche weiter etablieren.
„Die 20. Ausgabe des Münchner Stoff Frühlings in diesem Jahr war ein wichtiges Branchen-Barometer. Die Stimmung war positiv und mit rund 2000 Besuchern konnten wir ein großes Interesse an hochwertigen Interior-Textilien verzeichnen“, zog Eberhard Müller, Geschäftsführer Dedar Deutschland, stellvertretend für alle teilnehmenden Textilverleger ein positives Fazit. „Das Konzept lebt von den besonderen Kollektionen der Textil-Editeure, der Atmosphäre in den Showrooms und natürlich auch der Attraktivität der Stadt München“, erklärte Klaus Winkler, Winkler Medien Verlag, der mit Eberhard Müller der Messe-Vorstand des Münchner Stoff Frühlings 2017 bildet.
Im Jubiläumsjahr gab es nicht nur Showroom-Events am Freitagabend und einen festlichen Gala-Abend in glamourösem Gold-Ambiente im Palais Lenbach, sondern auch einen Design-Talk zum Thema „Wohnen in der Zukunft – wird Wohnen textiler?“ in der Pinakothek der Moderne mit Werner Aisslinger, Jasmin Khezri, Art Director und Illustratorin von Testimonial 'Irma' sowie Interior-Experte Markus Hilzinger von Fine Rooms Berlin und dem Münchner Architekten-Team Stefan Mauritz und Thomas Mang, der von Barbara Friedrich, der ehemaligen Chefredakteurin von Architektur & Wohnen, moderiert wurde. Diskutiert wurden textile Zukunftsszenarien in der Innenraumgestaltung, die Wirkung und der Einsatz von Textilien im Privat- und Objekt-Bereich sowie der Stellenwert von Textilien in der Innenarchitektur. Textilien wurden von den Podiumsgästen als elementarer Bestandteil der Innenarchitektur beschrieben – Stoffe als wichtiges Element für Ästhetik, Raumklima und Akustik. Die große Bandbreite an unterschiedlichsten Kollektionen der Hersteller und Teilnehmer des Münchner Stoff Frühling seien die Basis dafür, den steigenden Wunsch nach Individualisierung der Gesellschaft mit Textilien umsetzen zu können. Die Frage, ob wir auch in Zukunft noch textil wohnen werden beantwortete Werner Aisslinger mit der Annahme, dass man Einrichtung im Allgemeinen nicht mehr nur funktional sehen werde, sondern auch im Gegensatz zur digitalen Welt und dem täglichen Umgang mit synthetischen Oberflächen der Drang nach natürlichen Materialien wie Textilien deutlich zunehmen werde.

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