imm cologne Kongress 2017
Wie entwickelt sich die Digitalisierung in der Branche?
Zum vierten Mal findet der Möbel-Onlinehandel-Kongress im Rahmen der "imm cologne" statt. Als Medienpartner des Top-Events stellt die "möbel kultur" den Referenten vorab jeweils drei Fragen zur Digitalisierung der Branche.
Zum vierten Mal findet der Möbel-Onlinehandel-Kongress im Rahmen der "imm cologne" statt. Als Medienpartner des Top-Events stellt die "möbel kultur" den Referenten vorab jeweils drei Fragen zur Digitalisierung der Branche. Mario Löwe, Senior Online Marketing Manager bei Küche&Co, beantwortete die Fragen.
Herr Löwe, was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen des Jahres 2017 in der digitalen Vermarktung von Möbeln?
Unser Credo lautet: „Der Kunde steht im Fokus“. Wir richten unser Denken und Handeln ganz nach den Ansprüchen der Kunden aus und orientieren uns vorbehaltlos an ihrem Nutzerverhalten. In der digitalisierten Einkaufswelt gilt es, den Kunden noch personalisierter, noch individueller und persönlich abzuholen – an jedem Kontaktpunkt und zu jedem Zeitpunkt der „Customer Journey“: Online und im stationären Handel – vor, während und nach dem Kauf.
Welche Rolle spielt Ihr Unternehmen bei der Digitalisierung der Branche?
Als Multichannel-Unternehmen der Otto Group bringen wir ein großes Know-how im digitalen Handel mit. Wir sehen die Digitalisierung in der Möbelbranche und im Küchenfachhandel als große Chance. Zwar gilt im Einbauküchen-Segment nach wie vor: gekauft wird im Fachgeschäft! Aber im Prozess bis zur Kaufentscheidung am POS gewinnt der Online-Kanal als Impulsgeber zunehmend an Bedeutung. Inspirative Online-Services, die Kompetenz und Service darstellen, bringen Convenience in den Kauf einer Einbauküche. Hier heißt es, den digitalen Handel intelligent zu nutzen und den Traffic aus dem Netz in das Stationärgeschäft zu holen.
Was sind Ihrer Meinung nach die größten Fehler, die in der Vermarktung von Möbeln heute noch gemacht werden – eventuell auch im Vergleich zu anderen Branchen?
Die Herausforderung, besonders für die Möbelbranche, ist die Verzahnung der unterschiedlichen Touchpoints. Die digital zugänglichen Informationen müssen dort zu finden sein, wo Kunden online unterwegs sind und sie müssen so attraktiv sein, dass sie den Interessenten inspirieren und in den stationären Einzelhandel ziehen. Das Zusammenspiel von Online und Offline bietet dem Kunden gerade beim Küchenkauf einen echten Mehrwert – sofern Händler stationär halten, was sie im Netz versprechen.
Einen Überblick über alle Themen und Teilnehmer gibt es auf der Website der „imm cologne“. Tickets können hier bestellt werden.

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