Alcantara

Umsatzplus von 33,5 Prozent

Das italienische Unternehmen Alcantara meldet für das Geschäftsjahr 2015 (1. April 2015 bis 31. März 2016) ein neues Rekordergebnis: Bei einem Umsatz von 165 Mio. Euro wurde ein Wachstum von

Das italienische Unternehmen Alcantara meldet für das Geschäftsjahr 2015 (1. April 2015 bis 31. März 2016) ein neues Rekordergebnis: Bei einem Umsatz von 165 Mio. Euro wurde ein Wachstum von 33,5 Prozent erzielt. Das Ergebnis vor Steuern (Ebitda) beläuft sich auf rund 49,6 Mio. Euro. Die Zuwächse, so heißt es aus dem Unternehmen, sind vor allem auf die globale Ausrichtung von Alcantara zurückzuführen, hier insbesondere auf die Märkte in China und den USA, die derzeit einen Anteil am Gesamtumsatz von 13,7 Prozent bzw. 13,3 Prozent haben.
Neben dem heimischen Markt in Italien spielt innerhalb Europas der deutsche Markt eine wichtige Rolle. Im abgelaufenen Geschäftsjahr schlug dieser mit einem Anteil von 36 Prozent am Gesamtumsatz zu Buche, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von satten 49 Prozent beträgt. Dieses Plus ist in erster Linie auf das gesunde Wachstum im High-End- und Premiumsektor in der Automobilindustrie zurückzuführen. Aber auch der Interior-Bereich hat den Vorjahreswert mit einem Plus von 11 Prozent übertroffen.
Das Thema Nachhaltigkeit spielt seit 2009 eine zentrale Rolle in der Unternehmensstrategie von Alcantara. Das Engagement auf diesem Sektor war in den Jahren 2008/2009 die Antwort des Unternehmens auf die Weltwirtschaftskrise. Für Andrea Boragno, CEO und Chairman von Alcantara, liegt die Antwort auf Krisenzeiten nicht in der "Kostenreduktion", sondern in visionären Strategien. Diese erkannte Boragno frühzeitig im Thema Nachhaltigkeit: seit 2009 produziert Alcantara CO2 neutral und investiert seither jährlich in diesen Bereich. Für Andrea Boragno stellt das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit ganz klar "mehr Wert als Kosten" dar: "Unser Kurswechsel erforderte die Einbeziehung der gesamten Unternehmensstruktur: von der Fabrikation über den Bereich Forschung und Entwicklung bis hin zu den top Unternehmensfunktionen. Sie alle wurden in das große Projekt eingebracht und so haben wir das Thema Nachhaltigkeit zu einer der wichtigsten Variablen unserer Wettbewerbsstrategie gemacht."