DHL

Eigenes Paketnetzwerk in Österreich kommt bis 2016

DHL Paket baut bis 2016 ein eigenes Paketnetzwerk in Österreich auf. Dabei pant der Logistikkonzern sowohl die Infrastruktur als auch die Services exakt auf die Bedürfnisse des Online-Handels zuzuschneiden. Nach

DHL Paket baut bis 2016 ein eigenes Paketnetzwerk in Österreich auf. Dabei pant der Logistikkonzern sowohl die Infrastruktur als auch die Services exakt auf die Bedürfnisse des Online-Handels zuzuschneiden. Nach den Benelux-Ländern, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei erschließt der im letzten Jahr ins Leben gerufene europäische Paketbereich von Deutsche Post DHL Group mit Österreich ein weiteres Land mit großem E-Commerce-Potenzial.

„DHL Paket setzt im hart umkämpften deutschen Markt mit höchster Qualität, einzigartiger Kundenorientierung und erstklassigem Service Maßstäbe. Das werden wir bald auch Österreichs Wirtschaft und Verbrauchern anbieten können“, sagt Jürgen Gerdes, CEO Post – E-Commerce – Parcel bei Deutsche Post DHL Group. „Als Motor des E-Commerce spielen wir in immer mehr Ländern eine entscheidende Rolle. Jetzt werden wir auch im wichtigen österreichischen Markt den Online-Handel für alle noch bequemer, schneller und sicherer machen.“

Bis 2016 will DHL einen dreistelligen Millionenbetrag sowohl in die Infrastruktur als auch in den Aufbau von Empfängerservices wie Paketshops und Packstationen investieren. Zudem sollen weitere Zustelloptionen folgen, mit denen die Verbraucher in Österreich künftig ihren Paketempfang individuell steuern und auf ihre Bedürfnisse ausrichten können. Der Fokus liegt darauf, möglichst viele Pakete bereits beim ersten Versuch zuzustellen und damit die gelben Benachrichtigungskarten zu vermeiden. Darüber hinaus werden sich die Zustellzeiten von Deutschland nach Österreich verkürzen. Online-Einkäufe aus Deutschland sollen dann durchschnittlich einen Tag nach dem Versand beim Empfänger in Österreich eintreffen.

Im ersten Schritt hat DHL Paket bereits seine Zentrale in Wien bezogen, von der aus Österreich-Chef Günter Birnstingl in den kommenden Monaten den Aufbau des Netzwerks steuern wird.