Alno
Ganz nah der schwarzen Null
Einen positiven Trend registriert Alno beim Blick auf die Halbjahresbilanz 2015. Nach vorläufigen Zahlen erzielte der Konzern 273 Mio. Euro Umsatz (+ 2,4 gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Das EBITDA hat sich
Einen positiven Trend registriert Alno beim Blick auf die Halbjahresbilanz 2015. Nach vorläufigen Zahlen erzielte der Konzern 273 Mio. Euro Umsatz (+ 2,4 gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Das EBITDA hat sich – bereinigt um Sondereffekte wie den Verkauf von Impuls zum 30. Juni – von -14,1 Mio. Euro auf -1,9 Mio. Euro verbessert. Inklusive Sondereffekte beträgt das EBITDA in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 21 Mio. Euro. Vor allem das zweite Quartal zeigt eine positive Tendenz, sowohl beim Umsatz (mit 3,5 % Zuwachs) als auch beim EBITDA (+11,8 Mio, Euro ohne Sondereffekte).
Die Schweizer AFP verzeichnete allerdings einen rückläufigen Umsatz: 65,4 Mio. Euro gegenüber 2014 mit 69,1 Mio. Euro. Begründet wird dies mit dem schwächeren Objektgeschäft. Dafür aber zeigen die Ende 2012 gestarteten Effizienzprogramme konkrete Erfolge in der Umsetzung, die sich auch im operativen Ergebnis deutlich bemerkbar machen, so heißt es in der Presseinfo. So verbesserte die AFP ihr EBITDA um 1,6 Mio. Euro auf -1,5 Mio. Euro (Vorjahr: -3,1 Mio. Euro), trotz des rückläufigen Umsatzes im ersten Halbjahr. Und die Aussichten seien aufgrund des hohen Auftragsbestandes für das zweite Halbjahr positiv.
Konzernchef Max Müller sieht in der jüngsten Entwicklung eine Bestätigung der jüngsten Maßnahmen: „Die Zahlen für das erste Halbjahr zeigen deutlich, dass unsere Internationalisierungsstrategie und die interne Neuausrichtung richtig sind und Wirkung zeigen. Deutlich positive Effekte haben in diesem Zusammenhang die Preiserhöhungen für das laufende Geschäftsjahr, der konsequente Verzicht auf margenschwache Umsätze, erhebliche Verbesserungen in Kundenstruktur und Produktmix sowie Kostensenkungen in allen Bereichen“. Insbesondere die Ländergesellschaften in Großbritannien und in der Schweiz hätten zum Erfolg beigetragen.
Zu weiteren Maßnahmen gehört der Stellenabbau im Zuge der gewünschten Zentralisierung im administrativen Bereich. Vom Sachbearbeiter bis zum Teamleiter wird derzeit mit dem Betriebsrat verhandelt, wie viele Stellen an welchen Standorten dabei betroffen sind. Auch im Ausland wurden bereits im ersten Halbjahr einige Arbeitsplätze gestrichen. Die Maßnahmen werden 2016 zu einem nachhaltigen operativen Ergebnisanstieg in Höhe von etwa 7 Mio. Euro im EBITDA führen, zeigt sich Müller weiterhin optimistisch.

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