Arte M
Wie es jetzt weiter geht
Obwohl es bei Arte M Bestandssicherung für die Arbeitsplätze bis 31.12.2015 gibt, wird es bereits in den nächsten Wochen konkrete Gespräche mit dem Betriebsrat über notwendigen Stellenabbau geben, bestätigte Geschäftsführer
Obwohl es bei Arte M Bestandssicherung für die Arbeitsplätze bis 31.12.2015 gibt, wird es bereits in den nächsten Wochen konkrete Gespräche mit dem Betriebsrat über notwendigen Stellenabbau geben, bestätigte Geschäftsführer Oliver Bialowons, der sich gerade auf Geschäftsreise in China befindet, gegenüber „moebelkultur.de“. „Dabei wird es keine Tabus geben.“ Anfang der Woche hatte ein Bericht in „NRWZ.de“ angekündigt, dass mit dem Abbau von 60 bis 70 Arbeitplätzen bei der Hüls-Tochter zu rechnen sei (moebelkultur.de vom 6.7.). Dass es mehr Entlassungen geben könnte, deute sich derzeit nicht an, so Bialowons auf Nachfrage, aber das hänge auch von der Geschäftsentwicklung ab. „Gemeinsam mit den Betriebsräten gehen wir aber davon aus, dass es bei den 70 Arbeitsplätzen bleibt.“ Der Abbau solle so sozialverträglich wie möglich über die Bühne gebracht werden. Zum Glück gebe es in der Region so gut wie keine Arbeitslosigkeit, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass alle wieder einen neuen Job finden werden, groß sei.
Schon jetzt dürfte klar sein, dass der Stellenabbau allein die Probleme bei Arte M nicht lösen werden. „Auch im Sortiment wird es Veränderungen geben, weil in der Vergangenheit Fehler gemacht worden sind.“ Dazu möchte sich Oliver Bialowons aber derzeit noch nicht äußern, weil er erst mit allen Beteiligten genau analysieren möchte, wo die künftige Reise hingehen soll. Zur „imm cologne“ hatte das Unternehmen sowohl Neuheiten für den Mitnahmebereich als auch im aufgebauten Segment vorgestellt. Logisch wäre sicherlich der Schritt, sich wieder auf die Kernkompetenz Mitnahme/Junges Wohnen zu konzentrieren, in der Arte M einst erfolgeich unterwegs war.

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