Ikea

Kunst am Bau

Plakative Fassadenmalerei: Der Künstler M-City, der auch ein Poster für die Art Event-Kollektion für Ikea gestaltete, hat das Einrichtungshaus der Schweden in Berlin-Tempelhof in vier Tagen und Nächten in ein

Plakative Fassadenmalerei: Der Künstler M-City, der auch ein Poster für die Art Event-Kollektion für Ikea gestaltete, hat das Einrichtungshaus der Schweden in Berlin-Tempelhof in vier Tagen und Nächten in ein einzigartiges Kunst-Objekt verwandelt. Auf insgesamt 600 qm Fläche ist das Werk zu sehen.

„Die gigantische Maschine sieht aus wie eine Fabrik. Eine Fabrik, die sich langsam über den Boden bewegt, wie ein Raupenfahrzeug. Vorne hat sie einen riesigen Drehzylinder, der alles, was ihm vor die Rotoren kommt, aufsaugt und der Maschine den Weg freischaufelt. Es ist so was wie eine Recyclingfabrik. Um sie herum scheint es nichts zu geben außer Schutt und kaputte Autos. Menschen, Tiere oder Bäume sucht man vergebens. Die Fabrik macht zunächst keinen freundlichen Eindruck. Träge, schwerfällig, zerstörerisch, aber trotzdem wunderschön,“ beschreibt M-City das Motiv. Die Wand wurde mit Hilfe von Schablonen besprüht, die der Künstler vorher alle selbst im Atelier hergestellt, also per Hand ausgeschnitten hat. „Das war ein ziemlich langer Prozess, da ich etwa 300 qm Schablonenpapier dafür verwendet habe. Die Schablonen haben einen bestimmten Style. Die vielen Stege, Durchbrüche und Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen sehen aus wie ein Labyrinth, und die Technik erinnert etwas an Holz- oder Linolschnitte.“

Ob einem das Kunstwerk nun gefällt oder nicht, ist sicherlich Geschmacksache. In jedem Fall wird das Mega-Graffiti für Gesprächsstoff sorgen.