Küchenkonjunktur 2014

Wieder mehr Leben in müden Märkten

Nachdem nun alle zwölf Monate des vergangenen Jahres ausgewertet sind, steht fest: Der Umsatz der deutschen Küchenmöbler konnte sich 2014 um 1,91 Prozent auf insgesamt 4,27 Mrd. Euro verbessern. Dabei

Nachdem nun alle zwölf Monate des vergangenen Jahres ausgewertet sind, steht fest: Der Umsatz der deutschen Küchenmöbler konnte sich 2014 um 1,91 Prozent auf insgesamt 4,27 Mrd. Euro verbessern. Dabei fiel das Plus im Ausland mit 2,9 Prozent (insgesamt 1,5 Mrd. Euro) etwas höher aus als das im Inland mit 1,37 Prozent (2,76 Mrd. Euro). Die Exportquote kam auf 35,43 Prozent.

Frankreich, mit Abstand das wichtigste Küchen-Exportland aus deutscher Sicht, blieb nahezu unverändert bei einem Umsatz von 357,867 Mio. Euro (-0,5 Prozent). Nach jahrelanger Durststrecke verzeichneten auch die Niederlande wieder einen Auftrieb (+3,7 Prozent), ebenso wie Belgien (+4,7 Prozent). Die Schweiz reduzierte sich, wohl währungsbedingt, um ein Prozent auf 167,861 Mio. Euro, konnte sich aber immerhin auf Platz 4 halten. Gut voran kam Österreich mit einem Plus von 5,4 Prozent für die deutschen Exporteure. Weiterhin ein Topseller-Markt ist Großbritannien mit 11,1 Prozent Plus. Während es in China zwar um 22,6 Prozent beim Umsatz bergab ging, konnte das Land dennoch seinen Platz 7 halten. Dies gilt auch für das Exportranking der Plätze 1 bis 7 insgesamt. Lediglich die USA rutschten um einen Platz nach vorn auf Rang 8 aufgrund des anhaltend starken Wachstums um jetzt 25,5 Prozent und tauschte damit den Platz mit Russland, das sich auf Rang 9 nach hinten verschob, obwohl auch hier noch ein Plus von 3,5 Prozent erzielt wurde. Spanien, auf Platz 12, konnte 2014 immerhin um 13,2 Prozent wieder zulegen. Auch dies ein Beispiel, dass sich ehemals müde Märkte wieder beleben.

Alle Außenhandels-Zahlen sind vorläufige Werte.

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