Electrolux
Weltweit auf gutem Kurs – nur Asien bleibt zurück
Mit rund 12 Mrd. Euro Umsatz (112,143 Mrd. SEK) zog der Electrolux-Konzern eine positive Bilanz für 2014. Zwar gab es lediglich 1,1 Prozent organisches Wachstum, doch unter dem Strich konnte
Mit rund 12 Mrd. Euro Umsatz (112,143 Mrd. SEK) zog der Electrolux-Konzern eine positive Bilanz für 2014. Zwar gab es lediglich 1,1 Prozent organisches Wachstum, doch unter dem Strich konnte sich der Gewinn durch entsprechende Kosten- und Effizienz-Maßnahmen erwartungsgemäß verbessern. Vor Steuern lag der Gewinn 2014 bei 452 Mio. Euro.
Insbesondere das vierte Quartal zeigt für den Konzern einen enormen Aufwärtstrieb. So konnte in den letzten drei Monaten der Umsatz um 8,7 Prozent gesteigert werden, allerdings zum großen Teil bedingt durch Wechselkurse, bei einem organischen Wachstum von 2 Prozent. Hoffnung für die Zukunft macht zugleich die Tatsache, dass sich wichtige Märkte in Europa, Latein-Amerika und USA erholt haben und vor allem Geräte für Einbauküchen den Absatz pushen. Lediglich China und andere südostasiatische Märkte entwickelten sich vergleichsweise schwach. Die Margen wurden insbesondere durch langfristige Umstellungen der Produktion in Hochlohn- hin zu Niedriglohnländern positiv beeinflusst. Heute liegen bereits 70 Prozent der Werke in Low-Cost-Ländern, während es vor zehn Jahren nur 25 Prozent waren.
"2014 war ein gutes Jahr für Electrolux und wir konnten mehr als 6,6 Millionen Kronen Cash-flow generieren, was einem Kapitalerlös von fast 140 Prozent entspricht", blickt Konzernchef Keith McLoughlin auf das abgelaufene Jahr zurück. Einen großen Schritt nach vorn hin zur Weltmarktführerschaft werde auf jeden Fall die Übernahme der Hausgerätesparte von General Electric bedeuten, die im Laufe des Jahres abgeschlossen wird.

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