Fab
Der einstige “Ikea des Internets” ist für 15 Mio. US-Dollar zu haben
Fab-Gründer Jason Goldberg hat offenbar keine Lust mehr auf das Möbelgeschäft. Wie das Portal "Business Insider" heute berichtet, soll das irische Dienstleistungsunternehmen PCH International Interesse an dem Online-Shop haben. Im
Fab-Gründer Jason Goldberg hat offenbar keine Lust mehr auf das Möbelgeschäft. Wie das Portal "Business Insider" heute berichtet, soll das irische Dienstleistungsunternehmen PCH International Interesse an dem Online-Shop haben. Im Gespräch sind 15 Mio. US-Dollar – eine echter Schnäppchenpreis, wenn man bedenkt, dass Fab noch im Juli 2013 auf 1 Mrd. US-Dollar taxiert wurde und bei einer Finanzierungsrunde 150 Mio. US-Dollar einspielte. Jason Goldbergs ehrgeiziges Ziel, ein "Ikea des Internets" zu werden, ließ die Branche aufhorchen. Aber auch mit Investmentkapital in diesen Größenordnungen war – trotz mehrfacher Korrekturen – kein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln, denn in der Spitze soll der Möbel-Shop 14 Mio. US-Dollar monatlich verbrannt haben. Im Juni dieses Jahres versuchte es Jason Goldberg sogar mit einer vertikalen Beschaffungsstruktur und übernahm den skandinavischen Möbelhersteller One Nordic Furniture.
Noch vor Kurzem schien Goldberg Durchhaltewillen zu beweisen. "Wir haben noch genug Cash für die nächsten Jahre. Ich habe Fab nicht gegründet, um es zu verkaufen. Ich habe es gegründet, um eine großes Online-Geschäft aufzubauen." Vielleicht sieht er also doch noch Licht am Ende des Tunnels. Fest steht: Zu den Verkaufsgerüchten wollte sich Fab erstmal nicht äußern.

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