Hettich
Konsequenzen aus ZDF-Beitrag
Hettich stellt mit sofortiger Wirkung die Geschäftsbeziehung zum Verpackungsunternehmen EGA ein. Auch alle offenen Aufträge werden abgezogen. Die Hintergründe: Das TV-Magazin "ZDF-Reporter" ermittelte, dass EGA Illegale aus Bulgarien beschäftigte. Die
Hettich stellt mit sofortiger Wirkung die Geschäftsbeziehung zum Verpackungsunternehmen EGA ein. Auch alle offenen Aufträge werden abgezogen. Die Hintergründe: Das TV-Magazin "ZDF-Reporter" ermittelte, dass EGA Illegale aus Bulgarien beschäftigte. Die für einen Hungerlohn von 3,50 Euro arbeiteten und unter erbärmlichen Bedingungen auf dem Fabrikgelände im westfälischen Exter hausten. Inzwischen sind die Behörden auf diesen Fall aufmerksam und aktiv geworden.
Hettich stellt in einer Presseerklärung klar, dass ihnen die Praktiken des Unternehmens nicht bekannt gewesen seien. "Wir haben bis heute keine Mitteilungen von staatlichen Behörden (Arbeitsamt, usw.), dass es bei der Firma EGA zu Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Beschäftigungsverhältnisse gekommen ist", so der Systemspezialist. Darüber hinaus sind die Dienstleistungen zu marktüblichen Konditionen bezahlt worden.
Hettich bedauert ausdrücklich, dass sie mit einem Unternehmen zusammengearbeitet haben, bei dem solche Mißstände herrschten. Und will zukünftig noch stärker als bisher organisatorische Maßnahmen treffen, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholen wird.

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