Otto Group
Möbel sind Wachstumstreiber – keine Prognose für 2014/15
Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Hamburg (siehe Online-News) machte der Vorstandsvorsitzende der Otto Group, Hans-Otto Schrader, mehrfach deutlich, dass es sich bei der positiven Entwicklung des Konzerns um "werthaltiges, nachhaltiges
Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Hamburg (siehe Online-News) machte der Vorstandsvorsitzende der Otto Group, Hans-Otto Schrader, mehrfach deutlich, dass es sich bei der positiven Entwicklung des Konzerns um "werthaltiges, nachhaltiges und profitables Wachstum" handelt. "So leben und verstehen wir die Otto Group." Und weiter, mit Blick auf wachstumsgetriebene Wettbewerber – ohne diese jedoch explizit zu nennen: "Marktanteile kaufen kann jeder."
Als einen der Wachstumschampions nannte Schrader zudem die Otto Einzelgesellschaft mit den Schwerpunkten Fashion und Einrichten. Um 6,7 Prozent auf 2,27 Mrd. Euro stieg hier der Umsatz. Darüber hinaus bescheinigte Schrader dem Bereich eine "sehr gute Wirtschaftlichkeit". Und das Möbelgeschäft allein betrachtet? "Ist ein Wachstumstreiber." Bis auf Heine konnte bei allen Marken (u. a. Otto, Baur, Schwab) ein Zuwachs erzielt werden. Sehr erfolgreich sei Otto auch mit www.schlafwelt.de und dem erst in diesem Jahr gelaunchten Online-Shop www.cnouch.de, auf dem Polster und Sitzmöbel angeboten werden. Hier sei ein "fulminanter" Start gelungen. Konkrete Zahlen wollte der Konzern jedoch nicht nennen.
Zurückhaltend gab sich Hans-Otto Schrader auch in puncto Prognosen. Im Jahresabschlussbericht mit Datum vom 23. April wird zwar noch ein vergleichbares (wechselkursbereinigtes) Wachstum wie 2013/14 vorhergesagt (+3,3%). Doch heute, nur vier Wochen später, wollte der Vorstandsvorsitzende keine Zahlen mehr nennen. 2014 sei ein besonderes Jahr. Sorge bereite ihm die Entwicklung in der Ukraine und der russischen Föderation. Die Krise dort sei längst noch nicht überwunden. Aufgrund der angespannten weltpolitischen Lage sei nicht absehbar, wie sich etwa die Entwicklungen in Osteuropa auf die Konsumstimmung auswirken und wie sich der Euro im Vergleich zu anderen Währungen entwickelt. "Aus diesem Grund halten wir uns mit einer konkreten Prognose zurück." Das neue Geschäftsjahr (seit 1. März) sei "bisher eher verhalten" gestartet.

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