Atlas
Verschlankt sich
Atlas kurz vor der Erosion? Keineswegs! Was gestern abend nicht mehr wirklich geklärt werden konnte (siehe Online-News: "Rätselraten um dem Mülheimer Verband"), wird heute schon transparenter. Geschäftsführer Klaus-Peter Rohlfing sagte
Atlas kurz vor der Erosion? Keineswegs! Was gestern abend nicht mehr wirklich geklärt werden konnte (siehe Online-News: "Rätselraten um dem Mülheimer Verband"), wird heute schon transparenter. Geschäftsführer Klaus-Peter Rohlfing sagte gegenüber moebelkultur.de, dass der Atlas-Verband selbstverständlich weiter bestehen bleiben werde – allerdings in neuer Form: Demnach haben die Gesellschafter am letzten Freitag, 25. April, entschieden, dass der Einkaufsbereich in Zukunft bei den jeweiligen Mitgliedshäusern liegt. Wie das konkret aussehen wird, ist noch nicht abschließend geklärt, das steht auf der Agenda der nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag. Sicher ist jedoch, dass vier der fünf hauptberuflichen Sortimentseinkäufer – zwei für Möbel, drei für Boutique-Artikel, Heimtex und Leuchten – die allesamt zwischen 63 und 65 Jahre alt sind, nach Renteneintritt nicht mehr ersetzt werden. Die Mitglieder treffen ihre Kaufentscheidungen dann gemeinsam in einzelnen Arbeitskreisen, die bereits heute bestehen.
Es wird also gespart in Mülheim – und verschlankt. Es ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, dass der Etat für die Zentrale sinkt, wenn Mitglieder verloren gehen, so wie zuletzt Kröger/Rück und das Möbelzentrum Birkenfeld, das im Zuge der Kooperation mit XXXLutz seinen Standort aufgeben wird.
Wie viele der aktuell 27 Mitarbeiter in Zukunft übrig bleiben, konnte Rohlfing jedoch noch nicht sagen. Der Geschäftsführer selbst wird dem Verband noch einige Jahre zur Verfügung stehen. Seit letzten Freitag gibt es, mit dem langjährigen Atlas-Einkäufer Armin Hertrich (49) allerdings einen weiteren Mann an der Atlas-Spitze. Rohlfings Schwerpunkt bleibt der Bereich Möbel, Hertrich ist der Spezialist für Fachsortimente.
Der Hauptfokus der Zentrale liegt zukünftig auf der Abwicklung der Importe sowie der Koordination der Ausschüsse und auf Qualitätsüberprüfungen. "Es ist sinnvoll, diese Aufgaben auch zukünftig zentral zu bearbeiten", so Rohlfing gegenüber moebelkultur.de.

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