ZOW Italia 2002
Ziele weit übertroffen
Noch bis morgen abend läuft die diesjährige ZOW Italia. Bereits heute nachmittag konnte Messe-Chef Peter H. Meyer, vor Ort, gegenüber der Holzmann-Online-Redaktion, ein positives Resümee ziehen: "Wir werden unsere gesteckten
Noch bis morgen abend läuft die diesjährige ZOW Italia. Bereits heute nachmittag konnte Messe-Chef Peter H. Meyer, vor Ort, gegenüber der Holzmann-Online-Redaktion, ein positives Resümee ziehen: "Wir werden unsere gesteckten Ziele weit übertreffen. Ursprünglich hatten wir mit 8.000 Besuchern gerechnet. Da wir bis heute mittag jedoch schon 6.500 zählen konnen, gehen wir davon aus, dass bis zum Ende 9.000 bis 10.000 Fachleute die Zuliefermesse gesehen haben." Freitag und Samstag gelten in Italien traditionell als sehr frequenzstark. Für 2003 erwartet Meyer weitere deutliche Zuwachsraten. Zugute kommt der Messe dabei, dass die Sasmil im nächsten Jahr turnusmäßig nicht stattfinden wird.
Die diesjährige ZOW in Pordeneone zeichnete sich darüber hinaus durch ihre hohe Internationalität aus – mit einer Vielzahl von Besuchern aus Frankreich, Spanien und Osteuropa. Auf lange Sicht geht Peter H. Meyer davon aus, dass die italienische Ausgabe der ZOW in der Regel mehr internationales Publikum ziehen wird, als die Veranstaltung in Bad Salzuflen.
Auch strategisch will der Messechef zukünftig mehrgleisig fahren. So kann er sich gut vorstellen, in den nächsten Jahren werblich mit anderen Messen zusammenzuarbeiten. Konkret heißt das, dass die ZOW zum Beispiel mit einem Stand auf der Kölner Interzum vertreten sein könnte und – vice versa – die Interzum auf der ZOW für sich wirbt. Denn Meyer sieht die beiden Veranstaltungen keineswegs als Konkurrenten, da die Konzepte sehr unterschiedlich seien. Auf der ZOW könnten große Hersteller, wie z.B. Hettich gar nicht ihr gesamtes Sortiment zeigen, dafür würde sich doch viel eher eine Messe wie die Interzum anbieten.

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