Sommerlad

Nur Fulda sträubt sich noch gegen den Neubau

Stießen die Neubau-Pläne Sommerlads zunächst auf allseitigen Widerstand, scheint die Stimmung in der Region Fulda nun doch zu kippen. Zumindest meldet das Portal Osthessen-News heute, dass drei der vier maßgebenden

Stießen die Neubau-Pläne Sommerlads zunächst auf allseitigen Widerstand, scheint die Stimmung in der Region Fulda nun doch zu kippen. Zumindest meldet das Portal Osthessen-News heute, dass drei der vier maßgebenden Bürgermeister des interkommunalen Grundstücks für die Ansiedlung sind. Nur Fuldas OB Gerhard Möller scheint seine Zustimmung (noch) zu verweigern, da der bestehende Einzelhandel eine Existenzgefährdung durch die Erweiterungspläne befürchtet.
Bürgermeister Peter Meinecke (Gemeinde Künzell) sieht hingegen die Vorteile durch die entstehenden 200 Arbeitsplätze und entsprechenden Einnahmen und drängt seinerseits auf eine Entscheidung bis Weihnachten. Auch Dieter Kolb, Bürgermeister von Eichenzell, hob hervor: "Für den Wettbewerb ist es wichtig, zwei große Möbelhäuser mit Vollsortiment im Kreis Fulda zu haben."
Die Frage ist, ob der Druck durch die drei Befürworter reichen wird, um die Genehmigung letztlich duchzusetzen. Laut Plan will Sommerlad seinen Neubau schon Mitte 2015 eröffnen. Von der 60.000 qm großen bebauten Fläche sei fast die Hälfte für ein Logistikzentrum vorgesehen, so das Portal Osthessen-News. Hinzu kommen sollen auf 28.000 VK-Fläche eine Gardinen-, eine erweiterte Teppich- sowie eine Leuchten-Abteilung. Wie bereits bekannt wurde, wird in die bereits von Sommerlad gekündigten bisherigen Immobilie in Petersberg Poco einziehen. Indes wächst in den aktuell betroffenen Gemeinden die Befürchtung, dass sich Sommerlad nun aufgrund der Querelen in andere Orte der Region umorientiert.