CreditPlus Bank

Möbel stehen weiter hoch im Kurs

Trotz steigender Lebenshaltungskosten wollen die Deutschen weiter Möbel kaufen. Laut des Ipsos-Verbraucherindexes der CreditPlus Bank planen 17 Prozent der Befragten, in neue Einrichtungsgegenstände zu investieren. Damit führen Möbel die Rangliste

Trotz steigender Lebenshaltungskosten wollen die Deutschen weiter Möbel kaufen. Laut des Ipsos-Verbraucherindexes der CreditPlus Bank planen 17 Prozent der Befragten, in neue Einrichtungsgegenstände zu investieren. Damit führen Möbel die Rangliste der geplanten Investitionen in deutschen Haushalten an. Allerdings ist dieser Wert der niedrigste seit Messung des Indexes.
Angesichts steigender Lebensmittel- und Energiepreise geben die Deutschen offenbar weniger für Möbel aus. Im Vergleich zum Frühjahr 2013 ist die Zahl der geplanten Neuanschaffungen in diesem Bereich um vier Prozentpunkte gesunken. Der Kauf von Wohnzimmermöbeln (45 %) steht am häufigsten bevor, gefolgt von sonstigen Möbeln (33 %) sowie Schlafzimmer- (27 %) und Küchenmöbeln (19 %).
Am ehesten richten sich dabei junge Leute und Großfamilien neu ein. Bei den 14- bis 21-Jährigen sind es 27 Prozent, bei den Haushalten mit fünf und mehr Personen 28 Prozent, die noch in diesem Jahr neues Mobiliar kaufen werden. Während die jungen Menschen vor allem auf Schlafzimmermöbel aus sind, brauchen größere Familien auch Kücheninventar und die Einrichtung von Kinderzimmern und Co. Eine Zielgruppe mit wenig Potenzial sind die älteren Bürger: Gerade einmal jeder zehnte Deutsche über 55 Jahren plant den Kauf einer neuen Einrichtung.
Unterschiede gibt es auch nach Regionen – zum Beispiel hinsichtlich der Schlafzimmer-Möbel. Während nur 16 Prozent der Bürger in den neuen Bundesländern in eine solche Einrichtung investieren, steht der Kauf bei den Westdeutschen mit 31 Prozent fast doppelt so häufig auf dem Plan.