Konjunkturprognose

Optimismus für 2014

Das Bild sah in den meisten Märkten der Welt ähnlich aus: Das Jahr 2012 war nicht sehr erfolgreich, die Prognosen für 2013 sind dementsprechend vorsichtig. Doch in Bezug auf 2014

Das Bild sah in den meisten Märkten der Welt ähnlich aus: Das Jahr 2012 war nicht sehr erfolgreich, die Prognosen für 2013 sind dementsprechend vorsichtig. Doch in Bezug auf 2014 äußerten sich die Ökonomie-Experten optimistisch. Dies liegt vor allem daran, dass Märkte wie Russland und China deutlich wachsen und auch die USA sich endlich wieder erholen. In Deutschland hat die Möbelproduktion beinahe wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Experten erwarten hier für 2014 ein Wachstum von rund zwei Prozent.
In den USA wird für 2013 und die folgenden Jahren ein deutliches Wachstum im zweistelligen Bereich prognostiziert. Das russische Bruttoinlandsprodukt legte im Jahr 2012 um rund 3,5 Prozent zu. Für 2013 wird ein vergleichbares oder leicht höheres Wachstum erwartet.
Für China rechnet die OECD in diesem Jahr mit einem Anziehen der Konjunktur um 8,5 Prozent, für 2014 sogar um 8,9 Prozent.
Schwierigkeiten gibt es hingegen in Brasilien, obwohl der private Konsum nach wie vor gut ist. Problematisch schlagen besonders die Logistikinfrastruktur, die sehr teure Energie, hohe Steuern und der erhebliche Fachkräftemangel zu Buche. Die Lohnzahlungen stiegen 2012 mit 5,1 Prozent fast doppelt so stark wie die Umsätze (2,4 Prozent), was auf den Mangel an qualifiziertem Personal zurückzuführen ist. Laut OECD verfügen nur zwölf Prozent der Brasilianer über einen höheren Bildungsabschluss.
Die komplette Analyse finden Sie in der "möbelfertigung 3/2013", die am 30. April erscheint.
Weitere Themen der Ausgabe: In der Produktion bei Segmüller, warum es bei der Holzversorgung in Nordrhein-Westfalen Engpässe geben könnte, wie Blum auf Marktschwankungen reagiert, Grass kooperiert mit Dada Küchen, Interprint plant Produktion in Brasilien, Messemanager Frank Haubold über die Bedeutung der "Interzum" für das Möbel von morgen, warum Biesse nicht von der Laser-Kante überzeugt ist, wie Homag die Umsatzmilliarde erreichen will und noch vieles mehr.