Alno

Wachsende Chancen im USA-Geschäft

Seit gut einem Jahr schon hat Alno ein eigenes Tochterunternehmen in den USA sowie einen Showroom in New York. Im kommenden Mai wird nun ein weiterer in Miami eröffnet. Der

Seit gut einem Jahr schon hat Alno ein eigenes Tochterunternehmen in den USA sowie einen Showroom in New York. Im kommenden Mai wird nun ein weiterer in Miami eröffnet.
Der amerikanische Küchenmarkt sei mit jährlich 4,6 Millionen verkauften Küchen nicht nur nach wie vor der größte weltweit, sondern zeige nach sechsjähriger Flaute deutliche Aufwärtstendenzen, begründet Alno sein verstärktes Engagement in den Staaten. Der Wohnungsbau hat vor allem in den Regionen New York und Miami wieder zugelegt. "Wir wollen in diesem wichtigen strategischen Markt mit einem enormen Umsatzpotential unsere Präsenz weiter ausbauen", kündigt CEO Max Müller an. Im Vertrieb setzt Alno in den USA sowohl auf das Projektgeschäft über das eigene Tochterunternehmen sowie auf landesweite Handelspartnerschaften, die derzeit erweitert werden. Bereits im letzten Jahr gelang es Alno, einen prestigeträchtige Großauftrag in New York für 100 Eigentumswohnungen und Penthäuser
eines Luxusprojekts am Broadway abzuschließen. Die Preise pro Eigentumswohnung beginnen bei 1,2 Mio. US-Dollar.
Aufgrund steigender Wohnungsbaugenehmigungen (+28,8 Prozent) gehen Experten davon aus, dass der Gesamtmarkt für Küchen- und Stauraummöbel in den USA bis 2016 um jährlich 8,2 Prozent wachsen wird. Die USA ist jedoch nur ein Baustein für die geplante Ausweitung im Export auf 40 Prozent vom Umsatz. In diesem Zusammenhang prüft der Konzern auch zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten, die unter anderem
die Begebung einer Anleihe mit einschließen, so heißt es aus Pfullendorf.