Holz- und Möbelindustrie

Talfahrt im April gebremst

Nicht mehr ganz so düster wie in den Vormonaten sehen die April-Zahlen für die Holz- und Möbelindustrie im Vergleich mit dem Vorjahr aus. Wie der HDH jetzt mitteilt, legte die

Nicht mehr ganz so düster wie in den Vormonaten sehen die April-Zahlen für die Holz- und Möbelindustrie im Vergleich mit dem Vorjahr aus. Wie der HDH jetzt mitteilt, legte die Holzindustrie insgesamt gegenüber dem April 2001 um ein knappes Prozent (0,9 %) zu. Damit hält der bisher schon lang dauernde Negativtrend – zumindest vorläufig – nicht weiter an. Schließlich wiesen die Werte im März noch zweistellig nach unten. Im Minus allerdings auch der Vergleich fürs erste Tertial: Für die Holzindustrie insgesamt wird ein Minus von 6,8 Prozent ausgewiesen.
Die dazugehörende Möbelindustrie beeinflußt die Gesamtzahlen nach wie vor negativ. Im April ging es für die Möbler um 2 Prozent nach unten. Schon ein Lichtblick, denn in den beiden Vormonaten lag die Branche im Vergleich mit den entsprechenden Vorjahresmonaten um 10 bzw. 15 Prozent zurück. Für die ersten vier Monate insgesamt ergibt sich ein Minus von knapp 9 Prozent.
Die Lage für die Möbelsparten im Einzelnen:
Sitzmöbel1): + 4,3 Prozent
Matratzen: + 20,0 Prozent
Küchenmöbel: ±0,0 Prozent
Büro- und
Ladenmöbel: -5,7 Prozent
Sonstige Möbel2): -10,0 Prozent
1) Einschl. Sitze für Fahrzeuge. – 2) Umfasst Wohn-,
Esszimmer- und Schlafraummöbel einschl. Kleinmöbel.
Positiven Einfluß auf die Gesamtentwicklung der Holz- und Möbelindustrie hatte im April die Holzwerkstoffindustrie. Sie steigerte ihren Absatz im Vergleich zum April 2001 um 6,6 Prozent.