Österreichische Möbelindustrie

Postive Konjunktursignale für “Made in Austria”

Trotz langsam wachsender Inlandsmärkte und stetig steigendem Importdruck sei die Lage aus Sicht der österreichischen Möbelhersteller derzeit positiv, so stellt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender vom Verband der Österreichischen Möbelindustrie fest.

Trotz langsam wachsender Inlandsmärkte und stetig steigendem Importdruck sei die Lage aus Sicht der österreichischen Möbelhersteller derzeit positiv, so stellt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender vom Verband der Österreichischen Möbelindustrie fest. Laut der aktuellen WIFO-Konjunkturerhebung Juli 2012 wird die Auftragslage im ersten Quartal 2012 in der Gesamtheit als auch die Auslandsauftragslage als gut bewertet. Auch die Möbelproduktion konnte gesteigert werden, wobei die Kapazitäten überdurchschnittlich ausgelastet seien. Die befragten Unternehmen rechnen zudem mit einer weiteren Verbesserung der Produktionslage in den kommenden Monaten.
"Die aktuellen Wirtschaftsdaten zeigen, dass wir auch in einem erschwerten Marktumfeld gut aufgestellt sind. Ein Grund dafür ist u.a. die Kombination von modernster Maschinentechnik, die wir immer weiter ausbauen und unsere lange Handwerkstradition, aus der stetig hervorragend ausgebildete Tischler und Polsterer hervorgehen. Technik und traditionelles Handwerk sind der Garant für unseren Erfolg, auch in Zukunft", so der Verbandsvorsitzende.
2011 ist die Gesamtproduktion zwar um 3,3 Prozent auf knapp 2,3 Mrd. Euro gesunken, doch für den Rückgang war ein Teil der Zulieferindustrie verantwortlich, während sich für die Möbelhersteller ein Plus von 2,3 Prozent ergab. Wichtiger Faktor war der Export mit 56 Prozent Umsatzanteil – mit Deutschland als Hauptabnehmer (535 Mio. Euro Umsatz). Auch für die Zukunft setzen die Österreicher nun auf die anhaltende Konsumfreude der Deutschen.