VME
Jahreshauptversammlung in Potsdam
Seit heute morgen läuft in Potsdam die diesjährige Jahreshauptversammlung des VME. Wichtiges Thema auch dort: die derzeitig schwierige Lage in der Möbelbranche. Beim VME fiel der Rückgang des ZR-Umsatzes im
Seit heute morgen läuft in Potsdam die diesjährige Jahreshauptversammlung des VME. Wichtiges Thema auch dort: die derzeitig schwierige Lage in der Möbelbranche. Beim VME fiel der Rückgang des ZR-Umsatzes im Stammgeschäft mit einem Minus von 0,7 Prozent (auf 1.156,6 Mrd. Euro) im letzten Jahr zwar noch relativ moderat aus. Doch Geschäftsführer Günther Böhme betonte, dass es noch dauern kann, bis der Konsum wieder anzieht: "Wann sich die Lage ändern wird, steht in den Sternen. Erst wenn sich die Stimmung an der Börse und in der Bauwirtschaft sowie die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessert, wird es auch für die Möbelbranche wieder aufwärts gehen." Darüber hinaus bleibe auch der Verdrängungswettbewerb eine massive Herausforderung für die Branche.
Bis einschließlich Ende März 2002 lag der ZR-Umsatz beim VME mit 2,5 % unter dem des Vorjahres. Der noch relativ positive Wert kam allerdings nur zustande, weil erstmals in diesem Jahr die Fachsortimente mit in die ZR eingeflossen sind. Allein mit Möbeln musste der Verband ein Minus von 8 % hinnehmen.
Im Rahmen der Veranstaltung wählten die Gesellschafter des VME auch einen neuen Aufsichtsrat. Wiedergewählt wurden Bernd Hellwig (Wuppertal), Georg Stephan (Parsberg)und Martin Zimmermann (Freudenberg bei Singen), neu dazu kamen Josef Berning (Lingen), Gero Schäfer (Eisenach) und Wolfgang Schulze (Rödental). Ausgeschieden sind der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Roland Frenzel, Werner Meyn und Frank Oppelt. Für Rolf Pumpenmeier, der zwar schon während der Kölner Möbelmesse offiziell veabschiedet wurde, gab es noch einmal standing ovations.

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