Deutsche City-Lagen

Mieten erreichen Höchstwerte

Auf einem anhaltenden Höhenflug zeigen sich die Mietpreise für Geschäfte in Innenstadt-Lage. Wie die "Lebensmittel Zeitung" berichtet, wurde erstmals seit 1995 die bundesweite Durchschnittsgrenze von 60 Euro pro Quadratmeter durchbrochen.

Auf einem anhaltenden Höhenflug zeigen sich die Mietpreise für Geschäfte in Innenstadt-Lage. Wie die "Lebensmittel Zeitung" berichtet, wurde erstmals seit 1995 die bundesweite Durchschnittsgrenze von 60 Euro pro Quadratmeter durchbrochen. "Die Flächennachfrage in Deutschlands Einkaufsmeilen ist weiterhin sehr hoch und erhält durch das Interesse der ausländischen Akteure zusätzlichen Schub", erklärte Doris von Muschwitz, Leiterin Einzelhandelsvermietung Deutschland bei Jones Lang La Salle, gegenüber dem Blatt. Wegen guter Umsatzentwicklungen im deutschen Einzelhandel nehme insbesondere in den großen Metropolen der Streit um die besten Standorte zu.
Spitzenreiter bei den Standort-Preisen ist und bleibt München mit 320 Euro/qm. Dahinter folgen Frankfurt/Main (280 Euro/qm), Hamburg und Düsseldorf (jeweils 250 Euro/qm). Außerdem in der Liste der Top-Ten sind Berlin (240 Euro/qm), Stuttgart (235 Euro/qm), Köln (230 Euro/qm), Dortmund (220 Euro/qm), Hannover (185 Euro/qm) und Münster (155 Euro/qm).
Unter den Städten mit 250.000 bis 500.000 Einwohnern führen neben Münster, Mannheim und Wiesbaden die vordersten Plätze an. Bei den Städten mit 100.000 bis 250.000 Einwohnern liegen Freiburg, Mainz, Heidelberg, Würzburg und Ulm ganz vorn. Teuerste Kleinstadt mit bis zu 100.000 Einwohnern ist Gießen.