Kika/Leiner
VDM erwirkt einstweilige Verfügung
Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) stärkt seinen Mitgliedern in der Auseinandersetzung mit der österreichischen Handelsgruppe Kika/Leiner den Rücken. Der VDM hat heute morgen einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt.
Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) stärkt seinen Mitgliedern in der Auseinandersetzung mit der österreichischen Handelsgruppe Kika/Leiner den Rücken. Der VDM hat heute morgen einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt. Hintergrund: Kika/Leiner hatte seinen Lieferanten Anfang Januar unter dem fadenscheinigen Grund der kostenträchtigen Euro-Umstellung rückwirkend zwei Prozent "Rabatt" abverlangt. Bereits während der KölnMesse hatte der VDM eine Abmahnung erwirkt. Dirk-Uwe Klaas: "Wer seine Marktmacht derart rüde ausnutzt und im nachhinein lapidar mal eben zwei Prozent weniger überweisen will, muss in seine Schranken gewiesen werden." Der Atlas-Verband hat sich wegen der "unlauteren" Forderung der Österreicher bereits vor der IMM von seinem umsatzstärksten Mitglied getrennt. Auf Lieferantenseite sind in Deutschland rund 100 Hersteller betroffen.

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