Hornitex
Comeback der Künnemeyers?
Die Gerüchteküche brodelt: Nach der Gläubiger-Ausschuss-Sitzung am 21. Januar fällt wieder verdächtig oft der Name Künnemeyer. Fakt ist, dass nur noch drei Bieter – Pfleiderer sowie die Kapitalgesellschaften Bridgepoint und
Die Gerüchteküche brodelt: Nach der Gläubiger-Ausschuss-Sitzung am 21. Januar fällt wieder verdächtig oft der Name Künnemeyer.
Fakt ist, dass nur noch drei Bieter – Pfleiderer sowie die Kapitalgesellschaften Bridgepoint und Orlando – für Hornitex im Rennen sind. Laut der Lippischen Zeitung war der vierte Anbieter Homanit nur am Hornitex-Werk in Nidda interessiert und steht deshalb nicht mehr zur Debatte.
Nun soll angeblich – wie der Kreis-Anzeiger berichtete – hinter Orlando der amerikanische Großkonzern Willamette stecken, der kürzlich vom US-Holzwerkstoffriesen Weyerhäuser (35.000 Mitarbeiter) übernommen worden ist.
Brisant: Otto Künnemeyers Sohn Klaus Otto absolvierte dort eine Ausbildung.
In das unvollständige Puzzle fügt sich darüber hinaus eine Aussage des Ex-Hornitex-Inhabers: "Wenn ein Unternehmen in Misskredit gerät, kann das eine Übernahme gefährden", so seine Reaktion, als er auf die Strafanzeigen (sieht Online-News vom 21. 1. 2002) gegen seine Person angesprochen wurde.
Steckt Künnemeyer also hinter dem Orlando-Angebot, dass das attraktivste von allen sein soll? Und wenn ja – würden die Banken das Schicksal von Hornitex ihm oder seinem Sohn anvertrauen? Und wie würde die ohnehin gereizte Belegschaft reagieren, vor der Otto Künnemeyer bereits geschützt werden mußte?
Wenn diese Gerüchte sich zur Wahrheit verdichten sollten, wäre die logische Konsequenz ein Zuschlag für Pfleiderer. Denn die haben angeblich das seriöseste Angebot und realistischste Konzept vorgelegt.

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