Möbel-Index

Handel hat sich 2010 stabil gehalten

Im Vergleich zu 2009 konnte der Möbelhandel 2010 noch einen wirklich guten Jahresendspurt hinlegen. Die BBE Handelsberatung ermittelte einen Zuwachs im hohen einstelligen Bereich. Dabei schlossen die Küchenmöbler noch besser

Im Vergleich zu 2009 konnte der Möbelhandel 2010 noch einen wirklich guten Jahresendspurt hinlegen. Die BBE Handelsberatung ermittelte einen Zuwachs im hohen einstelligen Bereich. Dabei schlossen die Küchenmöbler noch besser ab als die Vollsortimenter. Ausschlaggebend war die "lange Woche" zwischen den Jahren.
Aufgelaufen bis Dezember lag der, von der BBE ermittelte, Handelsumsatz insgesamt bei einem leichten Minus in Höhe von einem Prozent. "Zusammenfassend hat sich 2010 stabil gezeigt", betont Sebastian Deppe von der BBE. Anfang des Jahres gab es zwar vor allem wetterbedingte Einbrüche, doch bereits im Frühjahr konnten diese wett gemacht werden. "Wie immer konnten starke und aktive Unternehmer hier deutlich besser profitieren." Die zweite Jahreshälfte war verhaltender, aber immer noch auf ganz gutem Niveau. Und abhängig von der Entwicklung der Gesamtkonjunktur geht der Branchenkenner davon aus, dass 2011 ein leichtes Plus erzielt werden kann.
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Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur" und der BBE Handelsberatung München beruhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt.