Erpo Möbelwerk

IT-Engagement für bessere Kundenbindung

Für die Polstermöbelmarken Erpo und Dreipunkt strebt das baden-württembergische Erpo Möbelwerk eine völlig neue Dimension der Beziehung zwischen Hersteller, Handel und Endkunde an. Der Weg dazu, ein durchgängiger Informationsprozess. Dazu

Für die Polstermöbelmarken Erpo und Dreipunkt strebt das baden-württembergische Erpo Möbelwerk eine völlig neue Dimension der Beziehung zwischen Hersteller, Handel und Endkunde an. Der Weg dazu, ein durchgängiger Informationsprozess. Dazu hat das innovative Unternehmen mit einem Aufwand von 7 Mio. DM in neuartige IT-Projekte investiert. Auf der Kölner Möbelmesse konnte sich die möbel kultur ein Bild davon machen, wie Erpo das Kaufverhalten und die Loyalität der Kunden positiv beeinflussen will – auch zum Vorteil seiner Handelspartner.
Ähnlich wie heute der Interessent sein neues Auto am heimischen Computer konfiguriert, kann der Möbelinteressent seine Erpo- bzw. Dreipunkt-Polstermöbel in dreidimensionaler Darstellung interaktiv mit jedem verfügbaren Bezugsmaterial auf dem Bildschirm zu Hause zusammenstellen. Die passende Vorauswahl wird auf dem Erpo-Webserver hinterlegt und kann später im Einrichtungshaus abgerufen werden. Völlig neue Möglichkeiten für das Verkaufsgespräch!
Alle web-generierten Daten können später in den IT-Systemen von Erpo und seinen Handelspartnern direkt weiterbearbeitet werden. Dieses "Customer Relation Management" (CRM) umfaßt den gesamten Beratungs- und Abwicklungsprozess von der 3D-Konfiguration über die Lieferterminierung, die Auftragsbearbeitung bis zu Durchlaufeit, Lieferung und Controlling. So werde eine Bindung im Dreieck Hersteller, Handelspartner und Kunde erzeugt, die weit über die klassische Markenbindung hinausgeht, heißt es bei Erpo.
Im zurückliegenden Jahr 2001 konnte das Unternehmen seinen Umsatz halten. Konsolidiert wurden Erlöse von 35,1 Mio. Euro (Vorjahr: 35.5 Mio. Euro) erzielt. Das zufriedenstellende Ergebnis verdankt Erpo vor allem seiner starken Exportorientierung. So konnte der Außenhandel um 7,3 Prozent gesteigert werden. Die Exportquote erhöhte sich damit auf 28,1 Prozent (2000: 26,9 Prozent). In Ertingen und Donzdorf waren Ende 2001 226 Mitarbeiter beschäftigt. Für das laufende Jahr rechnet der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Jungjohann wieder mit einem Plus.