Ehlebracht

Millionenverzicht

Glück für die angeschlagene Ehlebracht AG: Laut Informationen der Neuen Westfälischen verzichtet ein Bankenpool auf Forderungen in Höhe von 23 Millionen Euro. Und zwei private Aktionäre auf 0,66 Mio. DM.

Glück für die angeschlagene Ehlebracht AG: Laut Informationen der Neuen Westfälischen verzichtet ein Bankenpool auf Forderungen in Höhe von 23 Millionen Euro. Und zwei private Aktionäre auf 0,66 Mio. DM. Darüber hinaus sind die bisherigen Finanzierungskonditionen verbessert worden.
"Ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des Unternehmens", so Ehlebracht-Chef Dr. Reinhard Knüppel. Das Unternehmen gewährt den Banken und den beiden Aktionären im Gegenzug einen Besserungsschein.
Die AG mußte Ende September den Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals verkraften.
In den ersten neuen Monaten wuchs das Minus auf 4,45 Mio. Euro (Vorjahr minus 2,2).
Für das Gesamtjahr wird der Fehlbetrag höher als erwartet. Dies liegt vor allem an den defizitären Konzerntöchtern E4-Media, die veräußert oder liquidiert werden soll, und Enorm Schmidt. Bei letzterem sind allerdings wieder positive Tendenzen sichtbar.
Die übrigen Gesellschaften arbeiten profitabel, so dass das gesamte Unternehmen 2002 wieder schwarze Zahlen schreiben dürfte.