M.O.W. & Co
Küchen als Besucher-Magnet
Die Küchenspezialisten sind zufrieden. Denn die Besucher-Frequenz und -Qualität stimmt. Nicht weiter verwunderlich. Schließlich mausert sich Westfalen zum Branchen-Mekka schlechthin, nachdem die Küchenindustrie von den internationalen Messeschauplätzen fernbleibt. So locken
Die Küchenspezialisten sind zufrieden. Denn die Besucher-Frequenz und -Qualität stimmt. Nicht weiter verwunderlich. Schließlich mausert sich Westfalen zum Branchen-Mekka schlechthin, nachdem die Küchenindustrie von den internationalen Messeschauplätzen fernbleibt. So locken 100 Aussteller die Fachbesucher in die verschiedenen Messezentren.
Zu rund 27 Hausausstellungen lädt die Marketinggesellschaft "Küchenmeile A 30". Neu dabei sind E + K Küchen in Hiddenhausen, während Star-Beka herausfällt. Wegen des zu erwartenden regen Interesses geht die Veranstaltung sogar bis zum 1.Oktober.
Häcker legt mit dem frischbezogenen "Panorama"-Business Centrum in Rödinghausen nach. Und erstmals mit allen Töchtern unter einem Dach präsentiert sich die Casawell-Gruppe in Enger.
Gleich gegenüber von Casawell: das neue Forum "Focus Küche & Bad". 20 Unternehmen auf 4.000 m2 Fläche stellen hier Produktneuheiten aus, vor allem aus dem Bereich Geräte und Zubehör.
Überhaupt nimmt der Geräte-Anteil zu: Immer mehr Spezialisten nutzen die Hausmessen der Küchenmöbler als Chance, den Handel "in einem Rutsch" zu erreichen. So hat Gorenje seine Standfläche im Zentrum von Kruse & Meinert verdoppelt, Bauknecht präsentiert sich im Truck vor dem Casawell-Zentrum, AEG macht mit seiner "Präsenta" Station bei "Focus Küche & Bad". Im neugestalteten Küchenforum zeigt Miele im Werk Warendorf nun seine Geräte- und Möbel-Innovationen, und vermittelt dem Handel via Workshop, wie sich Küchen perfekt inszeniert besser verkaufen lassen. Weitere Aussteller aus dieser Branche: Merloni im Nobilia-Zentrum, DeDietrich im Löhner Hotel "Entenhof" und Küppersbusch mit seiner ganzjährigen Ausstellung in Rödinghausen.
Immerhin 40 Küchenspezialisten verteilen sich noch auf die verschiedenen M.O.W.-Zentren. Darunter so namenhafte Vertreter wie Eschebach, Klostermann, Optifit und Schüller.
Womit sich Ostwestfalen zum Impulsgeber und Barometer einer Branche aufgeschwungen hat. Und Impulse werden angesichts der Konjunktur dringend gebraucht.

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