Kaldewei

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“Intimacy! Baden in der Kunst”

Baden – ein menschliches Urbedürfniss. Unterschiedliche kulturelle Vorstellungen über Hygiene und Sauberkeit, über Schönheit, Sexualität und Religion, zeigen sich auch im Umgang mit Körperpflege und Reinlichkeit. Diesem Thema nimmt sich

Baden – ein menschliches Urbedürfniss. Unterschiedliche kulturelle Vorstellungen über Hygiene und Sauberkeit, über Schönheit, Sexualität und Religion, zeigen sich auch im Umgang mit Körperpflege und Reinlichkeit. Diesem Thema nimmt sich die Ausstellung "Intimacy! Baden in der Kunst" an. Zu sehen im Kunstmusem Ahlen vom 31. Januar bis 25. April, zeigt die Ausstellung historische Entwicklungen, inhaltliche Bedeutungen, vor allem aber künstlerische Reflektionen zum Thema. Unter den 140 Arbeiten befinden sich bedeutende Werke von so unterschiedlichen Künstlern wie Joseph Beuys, Louise Bougois, Edgar Degas, David Hockney, Bettina Reims und Bill Viola. Die Gemälde, Zeichnungen, Graphiken, Skulpturen, Fotografien, Videos und Installationen reichen vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart.
Seit jeher diente Wasser nicht nur zur körperlichen, sondern auch zur spirituellen oder moralischen Erneuerung. Eingetaucht ins Wasser verliert der Körper seine Schwere und Bodenhaftung. In der Taufe, bei der rituellen Fuß- oder Handwaschung reinigt sich der Mensch in seiner körperlich-seelischen Ganzheit. Der Leitgedanke dieser Erneuerung, der sich etwa im Bild des Jungbrunnens ausdrückt, inspiriert die Menschen bis heute und spiegelt sich auch in der Konzeption moderner Wellness-Oasen wider.
Ermöglicht hat die Ausstellung das Ahlener Unternehmen Kaldewei. Franz Dieter Kaldewei, Leiter des Familienunternehmens: "Das Unternehmen ist der Stadt Ahlen und der Region eng verbunden und möchte mit der Ausstellung einen Beitrag für mehr Attraktivität und Lebensqualität leisten. Wir sind besonders stolz, dass wir diese Ausstellung begleiten dürfen."