Ikea in Altona
Schon 60.000 Hamburger gaben ihre Stimme ab
Rekordbeteiligung beim Bürgerentscheid "Pro Ikea in Altona": Wie die "Welt" berichtet, haben bis gestern bereits 56.673 Bürger ihre Stimme für oder gegen das geplante Einrichtungshaus in der Großen Bergstraße abgegeben.
Rekordbeteiligung beim Bürgerentscheid "Pro Ikea in Altona": Wie die "Welt" berichtet, haben bis gestern bereits 56.673 Bürger ihre Stimme für oder gegen das geplante Einrichtungshaus in der Großen Bergstraße abgegeben. Somit hat sich bisher ein Drittel der insgesamt 186.000 Wahlberechtigten im Bezirk Altona an der Abstimmung beteiligt. Der Bürgerentscheid läuft noch bis nächsten Montag.
Das Ergebnis ist weiterhin offen. Die hohe Beteiligung zeigt aber, wie sehr die Anwohner die Thematik bewegt. Altonas CDU, die die Ansiedlung befürwortet, ist mit dem Verlauf zufrieden: "Ich habe insgesamt mit 60.000 bis 70.000 Unterschriften gerechnet, aber es könnten mehr werden", sagt Altonas CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Szczesny. Auch die Gegner freuen sich über die rege Beteiligung, weisen aber darauf hin, dass auch noch ein Bürgerbegehren gegen Ikea bis Mitte Februar läuft. Auch darüber müsste nochmals entschieden werden.
Die Linke kritisiert, dass es sich bei dem geplanten City-Haus nicht um eine abgespeckte Ikea-Version handelt, da die Schweden planen, auch hier das gesamte Sortiment anzubieten. Die Befürworter stützen sich hingegen auf Gutachten, die keine verkehrstechnischen Behinderungen im Bezirk durch das Einrichtungshaus vorhersehen.
Ikea plant eine Bruttogeschossfläche von 40.000 qm in vier Etagen und würde sich das Vorhaben rund 70 Mio. Euro kosten lassen. Die Eröffnung ist für Sommer 2012 vorgesehen.

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