Garant Möbel Austria und Wohnunion

Mitglieder von der Krise kaum betroffen

Trotz Wirtschaftskrise konnten knapp 52 Prozent der Garant Möbel Austria-Handelspartner laut einer Umfrage des Grazer Marktforschungsunternehmens BMM in den vergangenen zwölf Monaten Umsatzzuwächse verbuchen. "Wir sind von der guten Stimmungslage

Trotz Wirtschaftskrise konnten knapp 52 Prozent der Garant Möbel Austria-Handelspartner laut einer Umfrage des Grazer Marktforschungsunternehmens BMM in den vergangenen zwölf Monaten Umsatzzuwächse verbuchen. "Wir sind von der guten Stimmungslage vieler Mitglieder positiv überrascht", erklärte Christian Wimmer, Geschäftsführer von Garant Möbel Austria und Wohnunion.
Knapp 70 Prozent der Garant- und Wohnunion-Handelspartner gaben zudem an, im Geschäftsbereich nicht von der Krise betroffen zu sein. Ein Viertel der Unternehmen hat seine Mitarbeiterzahl erhöht, weitere Personal-Aufstockung seien geplant. Insgesamt sind 43,7 Prozent der Garant- und 58,3 Prozent der Wohnunion-Handelspartner der Auffassung, im Vergleich mit Branchenkollegen außerhalb der Verbände besser abgeschnitten zu haben.
Von der Krise künftig doch noch etwas "abzubekommen", erwarten 29,9 Prozent der Garant- und 36,7 % der Wohnunion-Mitglieder. Mehr als 80 Prozent der Befragten blickt jedoch optimistisch in die eigene unternehmerische Zukunft.[page_break]
Die erfolgreichen Händler hätten in der Vergangenheit eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, wie die Optimierung der Serviceleistungen, die Intensivierung der gezielten Kunden-Ansprache oder die Fortbildung ihrer Verkäufer. "Man darf davon ausgehen, dass die Krisengewinner unter unseren Mitgliedern in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht haben. Einmal mehr bewahrheitet sich nun die Tatsache, dass jeder seine Konjunktur selbst in die Hand nehmen muss", stellte Wimmer fest. Der Verband versuche, seine Mitglieder hierbei zu unterstützen. Deshalb würden unter anderem weitere 35.000 Euro für Schulungen mit mehr als 100 Teilnehmern aufgewendet. Darüber hinaus soll 2010 der Bereich Montage und Verlegung genauer unter die Lupe genommen werden.
Mit Blick auf die Zukunft bleibt Wimmer jedoch vorsichtig: "Das heurige Jahr ist sicher schwierig. Wir haben auch Mitglieder, die Einbußen hinnehmen müssen." Aktuelle Marktdaten würden für 2009 einen leichten Rückgang des Einrichtungshandels aufweisen. "Unsere Verbände werden das Jahr etwa im Branchenschnitt abschließen."