ZGV Möbel

Mitglieder einigen sich auf Methoden der Reklamationserfassung

In ihrer Sitzung am gestrigen Montag haben sich die Mitglieder der ZGV Fachgruppe Möbel darauf geeinigt, die Methoden der Reklamationserfassung dahingehend zu verfeinern, "dass die Auswertungsergebnisse zweifelsfrei sind und auch

In ihrer Sitzung am gestrigen Montag haben sich die Mitglieder der ZGV Fachgruppe Möbel darauf geeinigt, die Methoden der Reklamationserfassung dahingehend zu verfeinern, "dass die Auswertungsergebnisse zweifelsfrei sind und auch wissenschaftlicher Kritik standhalten", heißt es heute in einer Pressemitteilung. Basis der Reklamationsstatistik soll auch zukünftig der gemeinsam mit der Industrie erarbeitete BfQ-Schlüssel sein. BfQ steht für "Bündnis für Qualität", dieses wurde bereits vor zehn Jahren ins Leben gerufen, um die ausufernden Reklamationskosten in den Griff zu kriegen.
Jetzt soll ein Erfassungssystem etabliert werden, das ermöglicht, Qualitätssicherungsstandards und Reklamationsgeschehen zu dokumentieren – um so eine Basis für gemeinsam von Handel und Industrie getragenen notwendigen Verbesserungsmaßnahmen zu erreichen. Mit einigem Optimismus gehe man davon aus, dass dieses Datenerfassungssystem bis Ende des Jahres eingerichtet sei, betont Günther Böhme, Sprecher der Fachgruppe Möbel im ZGV. Damit könnten dann ab 2010, konkrete Informationen geliefert werden.
Bereits im August hatten sich die Mitglieder der ZGV Fachgruppe Möbel darauf geeinigt, den Dauerbrenner Reklamationen wieder in den Fokus zu rücken. Und zwar im Schulterschluss mit der Industrie. Diese forderte mehr Transparenz, um zu erfahren, wo die Mängel entstehen. Der Handel hatte außerdem betont, dass es nicht um Sanktionen und erst recht nicht um eine andere Basis für bilaterale Konditionsgespräche ginge.