Küchenmöbelindustrie
Erwartet Stabilisierung im zweiten Halbjahr
Die Küchenmöbelindustrie musste in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zwar Federn lassen, aber sie erwartet für das 2. Halbjahr ein nicht so starkes Minus wie im 1. Halbjahr. Der
Die Küchenmöbelindustrie musste in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zwar Federn lassen, aber sie erwartet für das 2. Halbjahr ein nicht so starkes Minus wie im 1. Halbjahr. Der Verband der deutschen Küchenmöbelindustrie gehe daher für 2009 insgesamt nur noch von einem Umsatzminus von ca. vier Prozent aus, so hieß es während einer gestrigen Pressekonferenz in Enger anlässlich der Herbstmessen entlang der Küchenmeile. "Das ist weniger, als viele andere Branchen es in der Krise erlebt haben, und weniger, als einige Statistiken es aussagen", erklärte der Vorsitzende des Verbandes Stefan Waldenmaier (Leicht). Während die Küchen-Hersteller im Inland trotz der Abwrackprämie für Autos mengenmäßig kaum Absatz verloren haben, gab es die stärksten Einbußen in den erkämpften Auslandsmärkten. Das Exportvolumen liege mit etwa zehn Prozent im Minus.
In der "Neuen Westfälischen" empfiehlt Elmar Duffner der Branche eine selbstbewusste Analyse der eigenen Möglichkeiten – auch im Wettbewerb zur oft höher eingeschätzten Automobilbranche. Knapp eine Billion Euro Vermögen besitzen die Deutschen in Form langlebiger Gebrauchsgüter – je ein Drittel davon seien Möbel, Autos und Elektronik. "Wir befinden uns also auf Augenhöhe."

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