Nobilia

45 Mio. Euro teures Werk in Kaunitz eröffnet

Im ostwestfälischen Kaunitz nahm Nobilia gestern auf einer Fläche von 100.000 qm das Werk II in Betrieb. Insgesamt investierte das Unternehmen 45 Mio. Euro, den größten Betrag der Firmengeschichte. Im

Im ostwestfälischen Kaunitz nahm Nobilia gestern auf einer Fläche von 100.000 qm das Werk II in Betrieb. Insgesamt investierte das Unternehmen 45 Mio. Euro, den größten Betrag der Firmengeschichte. Im Vorfeld der Eröffnung sind zusätzlich 207 Arbeitsplätze entstanden, 145 davon direkt im neuen Werk. 20 Mitarbeiter wurden für den Fuhrpark und 42 für den Vertriebsinnendienst, die Materialwirtschaft, EDV und für kaufmännische Funktionen eingestellt. Das neue Werk wird einschichtig betrieben und ist nach Angaben von Geschäftsführer Dr. Dr. Günter Scheipermeier (Foto) dafür voll ausgelastet. In der Anlaufphase will Nobilia in Kaunitz täglich etwa 1.200 Schränke produzieren. Später sollen es 3.000 pro Tag sein. Zusammen mit dem Stammwerk in Verl-Sürenheide verfügt das Unternehmen dann über eine Kapazität von 19.000 Schränken pro Tag.
Der Neubau des Werkes sei durch das erfolgreiche Wachstum von Nobilia in den Jahren 2002 bis 2004 und eine Unternehmensplanung, die weitere Wachstumsschübe vorsah, nötig gewesen. Das Stammwerk sei mit einem Umsatz von 500 Mio. Euro und einer Produktion von 350.000 Küchen pro Jahr an seine Kapazitätsgrenze gestoßen. Ein Ausbau war wegen benachbarter Betriebe und der Autobahn 2 nicht möglich.
In Kaunitz hat Nobilia neben dem neuen Werk zusätzlich 120.000 qm Grund und Boden erworben. "Damit sind die Voraussetzungen für künftige Expansionen gegeben", so Scheipermeier.