Schieder
2005 mit Polstermöbelfabrik in China
Jetzt geht es in den fernen Osten: Schieder will 2005 – laut Neue Westfälische – zusammen mit einem chinesischen Partner eine Polstermöbelfabrik errichten. Diese soll vor allem den chinesischen Markt
Jetzt geht es in den fernen Osten: Schieder will 2005 – laut Neue Westfälische – zusammen mit einem chinesischen Partner eine Polstermöbelfabrik errichten. Diese soll vor allem den chinesischen Markt bedienen. "Das China-Geschäft boomt, wir haben dort viel vor", so Rolf Demuth.
Die Gesamtinvestition wird acht Millionen Euro betragen, 300 bis 350 Menschen sollen in dem Werk eine Beschäftigung finden.
Das Unternehmen ist seit zwei Jahren in China aktiv und hat das Land als Beschaffungsmarkt genutzt. Und ließ mit dem bereits erwähnten Kooperationspartner Metall-Lederstühle in Kanton fabrizieren. Diese wurden Anfangs vor allem in Europa bgesetzt, inzwischen bleiben 70 Prozent der Produktion in China.
Die deutsche Möbelindustrie erzielte im Reich der Mitte 75 Millionen Euro Umsatz in den ersten zehn Monaten des letzten Jahres. Davon entfielen 15 Millionen auf Schieder. Demuth rechnet mit einer Verdoppelung seines China-Umsatzes pro Jahr.

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