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Zum 1. März hat XXXLutz Möbel Kranz übernommen.
11.03.2014 10:22 Uhr

XXXLutz Einkaufstour geht weiter - Österreicher übernehmen Möbel Kranz

Und wieder ein Einzelkämpfer weniger: Rückwirkend zum 1. März 2014 übernimmt XXXLutz das Einrichtungshaus Möbel Kranz im niedersächsischen Uelzen. Der Kauf des 32.500 qm großen Standorts mit 130 Mitarbeitern steht zwar noch unter Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörde, doch diese Hürde wird das Begros-Mitglied sicherlich nehmen. Das Haus, das bislang dem Einrichtungspartnerring VME angehörte, soll unter seinem bisherigen, gut eingeführten Namen, weitergeführt werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Es handelt sich um ein traditionsreiches Einrichtungshaus an einem hervorragenden Standort, das sich durch seine kompetenten Mitarbeiter, eine gehobene Sortimentsauswahl, ein gutes Serviceniveau viele treue Stammkunden und damit eine starke Marktposition erarbeitet hat", betont Helmuth Götz, Sprecher der Geschäftsleitung der XXXL Möbelhäuser Deutschland. "Das Einrichtungshaus passt ideal zur Philosophie der XXXL Möbelhäuser und wird das bestehende Filialnetz sinnvoll erweitern." Der sich bereits seit Jahren abzeichnende Konzentrationsprozess geht damit erwartungsgemäß weiter. Das sieht auch Helmuth Götz so. Die großen Ketten seien durch einen besseren Einkauf, einen stärkeren Werbeauftritt und mehr Kundenleistung klar im Vorteil. Aufgrund dessen könnten "größere Unternehmen wie die XXXL-Gruppe ein besonders umfassendes Produktangebot zu günstigen Preisen bieten, kombiniert mit umfangreichen Serviceleistungen. Davon profitieren künftig auch die Kunden von Möbel Kranz in Uelzen."

Erst Anfang des Jahres haten die Österreicher, mit ihrer Mann Mobilia GmbH die Möbelstädte Rück in Oberhausen, Schwerin und Neubrandenburg sowie das Einrichtungszentrum Kröger in Essen übernommen. Kurz darauf nutzte Inhaber Dr. Andreas Seifert eine Kaufoption bei Poco. In Pforzheim ist XXXLutz erst Anfang März eine Kooperation mit dem Möbelzentrum Birkenfeld eingegangen. Zudem hat das die Nr. 3 im deutschen Möbelhandel 12 ehemalige Max-Bahr-Filialen übernommen. Noch ist nicht bekannt, mit welcher Vertriebsschiene Lutz dort durchstarten will.

Aktuell betreibt die Unternehmensgruppe in neun europäischen Ländern über 200 Einrichtungshäuser und beschäftigt ca. 19.000 Mitarbeiter. Davon ca. 9.400 in Deutschland für die XXXL Unternehmensgruppe, die Einrichtungshäuser an 27 Standorten betreibt. Dazu zählen XXXLutz, XXXL Neubert, XXXL Hiendl, XXXL Mann Mobilia, XXXL Bierstorfer, XXXL Gamerdinger und XXXL Emslander. Hinzu kommen die 26 Einrichtungs-Discounter Mömax.

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