Segmüller Weg für Bad Vilbel geebnet
Segmüller ist seinem Ziel, im Quellenpark von Bad Vilbel einen 45.000-er zu errichten, einen großen Schritt näher gekommen. Nach Angaben der "Frankfurter Rundschau" beschloss die Stadtverordnetenversammlung eine Änderung des Bebauungsplans "Im Schleid". Die Ja-Stimmen kamen von CDU, SPD und FDP. Grüne und der parteilose Abgeordnete Peter Ringel enthielten sich.
Aktuell ist das betroffene Gebiet überwiegend für gewerbliche Bauflächen bestimmt. Mit dem Beschluss des Stadtparlaments soll es als "sonstiges Sondergebiet mit der Zweckbestimmung großflächiger Einzelhandel" ausgewiesen werden. Dafür müsse allerdings auch eine Abweichung vom Regionalplan Südhessen sowie vom Landesentwicklungsplan zugelassen werden.
Um mögliche Bedenken über Nachteile für die Innenstadt durch die Ansiedlung Segmüllers aus dem Weg zu räumen, ist Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) dabei, mit Segmüller über eine Reduzierung des Randsortiments auf zehn bis 15 Prozent zu verhandeln. Er selbst sehe für die City eine "Riesenchance" durch Segmüller, schließlich könnten durch den Möbel-Palast neue Kunden in die Stadt kommen. Gleichzeitig kündigte er ein Verkehrs- und Einzelhandelsgutachten an. Darüber hinaus, so Stöhr gegenüber dem Blatt, stehe ein "internes Gespräch" mit Segmüller, Stadtmarketing, Gewerbering und Porta in Dortelweiler auf dem Programm, "um zu gucken, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt."
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