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Revolutioniert die Idee Containermix den Einkauf fu?r Möbelhändler?
28.05.2014 17:40 Uhr

Warenbeschaffung Containermix-Portal soll den Möbeleinkauf revolutionieren

Um es gleich vorweg zur nehmen: Christian Printing und Peter Effner backen keine kleinen Brötchen. Sie wollen mit ihrem neuen Containermix-Portal nicht weniger als die Einkaufsstrukturen der Möbelbranche revolutionieren. Einleitend stellen sie fest: "Um die Einkaufskonditionen für den Möbelhandel so gering als nur möglich zu halten, sind diese überwiegend in Möbelverbänden organisiert. So wird über die Verbände zentral eingekauft, aber oftmals auch über einzelne Köpfe des Einzelhandels hinweg wichtige Entscheidungen getroffen."

Das könnte sich in Zukunft ändern, so die Aussage des kaufmännischen Geschäftsführers Peter Effner von der Containermix GmbH. Nach einer Planungs- und Vorbereitungsphase über 15 Monate sei nun "ein völlig neues und einzigartiges Online-Einkaufsportal für den Möbelhandel" entstanden.

"Mit einem Klick zum Importeur", lautet der Slogan. Unter der Domain Containermix.de können sich Händler ihre Wunschartikel selbst online aussuchen und statt in einen Warenkorb in einen virtuellen Container legen. Dabei werde der Möbeleinkäufer stetig über eine aktuelle Bildanzeige darüber informiert, wie weit der Container bereits gefüllt sei. Nachdem der Händler anschließend seine Unternehmensdaten nebst Lieferanschrift eingegeben habe, würden dem Warengesamtpreis automatisch die Nachlaufkosten hinzugerechnet, wie beispielsweise Transport-, Service-, Zollkosten etc. Während der Bestellung werde der User über aktuelle Lieferzeiten informiert. Im Anschluss an den Online-Bestellvorgang sei dann "ein wenig Geduld" gefragt, da die durchschnittliche Lieferzeit drei Monate betrage.

Ob das Ganze funktioniert? Peter Effner sieht zumindest schlagende Argumente für das Portal: "Wir können dem Handel lediglich dieses total geniale Online-Portal anbieten. Ob der deutsche Möbelhandel hiervon Gebrauch macht, darauf haben wir keinen Einfluss. Es müsste jedoch mit dem Teufel zugehen, wenn der Handel seine sich hieraus ergebenden Chancen und Preisvorteile nicht erkennt."

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